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Erfahrungsbericht

für Aska Club Hotel Sun Heaven, Konakli
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4 Sterne Von Mückenstichen und weißen Plastikarmbändern Bericht mit Bildern
82 von 82 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro zum erholen gut geeignet, all inclusive-Hotel

Kontra kein Luxushotel, öfters Stromausfall, viele Mücken

Der Autor

Sonnie23 Seit 24 Sep 2004

In der Kürze liegt die Würze....... Nicht jeder Bericht muss über drei Seiten gehen um gut zu... mehr

5 Mitglieder vertrauen mir

Da mein Freund und ich genug hatten von diesem "Sommer" sind wir ab ins Reisebüro und haben 1 Woche Sonne, Strand und Meer gebucht. Für dem Angebot von 1-2-fly für 479 EUR p. Person ging es dann ab Bremen nach Konakli, ins 3 Sterne+ Hotel Aska Club Sun Heaven. Konakli liegt ca. 12 km von Alanya entfernt und über 100 km vom Flughafen Antalya. Die Transferzeit beträgt ca. 2 Stunden.

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Lage und Einrichtungen:

Allgemeine Hoteleinrichtungen:
Das Hotel liegt an der Hauptstraße zwischen Konakli und Alanya. Allerdings sind die Wohngebäude etwa 100m entfernt davon, so dass man nur wenig Lärm mitbekommt. Das Hotel besteht aus 6 Wohngebäuden mit jeweils 5 Etagen. In der Anlage ist viel Rasen und es gibt viele Palmen. Das ganze macht einen netten Eindruck.
Die Lobby besteht aus einer kleinen Rezeption sowie einigen Sesseln und dem Safe-Raum. Das wirkte auf mich nicht sehr einladend, aber wer hält sich schon den gesamten Urlaub in der Lobby auf?
In der Anlage gibt es 2 große Süßwasserpools mit Kinderbecken und eine Wasserrutsche.
Für die Abendanimation gibt es noch eine Bühne. Ebenfalls gibt es einen Fernsehraum, einen Raum mit Videospielen, einen Minimarkt, zwei Juweliere, einen Klamottenladen, einen Kinderspielplatz sowie einen Arzt und einen Friseur.

Essen und Trinken:
Da es ein all-inclusive Hotel ist, gibt es fast rund um die Uhr etwas zu trinken und zu essen. Es gibt eine Poolbar, eine Strandbar, eine Snackbar, ein Restaurant, ein à-la-carte Restaurant sowie ein Kinderrestaurant.

Sportmöglichkeiten:
In dem Hotel gibt es ein Fitnessstudio (5 Geräte), Tennis spielen, Tischtennis, Billiard, Dart, Beach-Volleyball, Volleyball, Wasserball, sowie Boccia spielen. Morgens gab es Gymnastik und am späten Nachmittag dann noch Step Aerobic.

Wellness:
Die Anlage verfügt über einen Hamam sowie eine Sauna. Dieses haben wir beides nicht genutzt, da uns schon warm genug war.

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Zimmer:

Größe, Ausstattung und Ausblick:
Die Größe war vollkommen in Ordnung. Da hätten auch noch gut zwei Zustellbetten reingepasst und es wäre trotzdem noch genug Platz gewesen. Ebenso das Badezimmer. Zwei Personen konnten sich dort locker zusammen drin aufhalten. Ausgestattet ist das Zimmer mit dem notwendigsten: Bett, 2 Nachtschränke, einem Spiegel, einer kleinen Ablage, zwei Sitzmöglichkeiten sowie einem Fernseher und einer Klimaanlage. Angeblich soll es noch eine Minibar geben, komischerweise hatte unserer Zimmer keine. Leider gibt es nur einen Schrank. Wie der für 2 Personen reichen soll, ist mir ein Rätsel. Das Badezimmer besteht aus Dusche, WC, Fön und Waschbecken. Über die Farbgestaltung lässt sich streiten, lt. Katalog "landestypisch", mein Geschmack war es nicht. (siehe beigefügte Fotos).
Auf dem Balkon, der ebenfalls relativ groß ist, finden sich zwei Plastikstühle sowie ein Plastiktisch. Da wir unser Zimmer im 5. Stock hatten, hatten wir von unserem Balkon einen schönen Blick aufs Meer (und auf die Nachbarhotels).

Sauberkeit:
Jeden Tag kam die Putzfrau und hat dann einmal durchs Zimmer gewischt, die Betten gemacht sowie neue Handtücher gebracht. Als wir ankamen, war zwar ein Schild auf dem WC, das es frisch geputzt sei, aber wenn man dann ein Haar auf der Brille findet, zweifelt man dann da doch etwas. Ebenso wurde nicht mit frischem Wasser gewischt, sondern mit schon dunklem Wasser. Ob da der Boden sauber wird? Die Handtücher (Handtuchwechsel täglich) und Bettwäsche (wurde 3x in der Woche gewechselt) waren auch nicht immer strahlendweiß, sondern wiesen ab und zu auch mal ein paar Flecken auf, die vermutlich bei der Wäsche nicht mehr rausgehen.

Sonstiges:
Das Zimmer hätte auch mal wieder eine Renovierung verdient, an der Wand klebten Blutspuren von totgeschlagenen Mücken, die Badezimmerdeckenplatten waren etwas schräg und bei dem Tisch auf dem Balkon war ein Stück schon herausgebrochen.
Als Begrüßung bekamen wir eine Flasche Wasser gratis auf unser Zimmer. Das haben wir dann zum Zähneputzen genommen, weil das Wasser welches aus dem Hahn kam ziemlich ekelig schmeckte. Bei der Benutzung der Dusche braucht man ebenfalls viel Zeit, der Wasserdruck war ziemlich niedrig, also kam auch nur wenig raus. Die Klimaanlage konnte nur genutzt werden, wenn man im Zimmer war und den Schlüssel in den davorgesehenen Schlitz steckte, ebenso verhielt es sich mit dem Strom. Kälter als 28 Grad wurde es allerdings nie in unserem Zimmer obwohl die Klimaanlage die ganze Nacht auf höchster Stufe lief. Geräuschempfindliche sollten Ohropax mitnehmen, da die Klimaanlage keineswegs leise läuft. Leider verfügt das Zimmer auch über keine Verdunklungsrollos, so dass morgens ab 6 Uhr die Sonne ins Zimmer scheint.

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Personal:

Das gesamte Personal war eigentlich immer recht freundlich. Allerdings konnten einige nicht gut deutsch, aber mit englisch klappte es ganz gut. Das einchecken an der Rezeption verlief problemlos, wir bekamen das obligatorische Plastikarmband, welches uns ab sofort als Gäste gekennzeichnet hat und nach ca. 15 Minuten konnten wir unser Zimmer beziehen. Die Koffer wurden uns auch aufs Zimmer gebracht, natürlich gegen ein kleines Entgelt. Als am ersten Abend unsere Klospülung defekt war, wurde diese noch am gleichen Abend repariert (und da war es schon nach 22.30 Uhr). Auf die Sauberkeit wurde in dem Hotel auch sehr geachtet, ständig wuselten Angestellte rum und räumte die leeren Gläser und den Müll weg. Das gleiche auch am Strand.
Die leeren Teller und Tassen im Restaurant wurden nach Lust und Laune abgeräumt. Mal ging es ganz fix und manchmal musste man etwas länger warten.

Animation:
Die Animation war sehr mittelmäßig. Die Shows waren eher zum einschlafen und einige sind auch währenddessen wieder gegangen. Wir haben uns das nur zweimal angetan, einmal gab es eine Mr.-Club-Wahl und die Sketchshow haben wir uns ebenfalls noch angesehen. Was etwas genervt hat, dass alles auf russisch, deutsch, englisch und zum Teil auf türkisch wiederholt worden ist. Aber das dürfte in jedem türkischen Hotel so sein.

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Essen und Trinken:

Frühstück (von 7:30 Uhr bis 10:00 Uhr) sowie Spätfrühstück (10:00 Uhr bis 11:00 Uhr)
Morgens gab es Weißbrot, dunkles Brot, das ganze nochmal in Brötchenform, dazu diverse Marmeladensorten, Honig, Wurst, Käse, Eier (gekocht sowie Rührei). Aber auch Cornflakes mit Milch sowie Wassermelone gab es.

Mittag (12:30 Uhr bis 14:00 Uhr)
Mittags gab es fast das gleiche wie abends.
Abendessen (19:30 Uhr bis 21:30 Uhr): Es gab verschiedene Salate, Brot, türkische Pizza, Reis sowie wechselnde warme Gerichte wie Spaghetti Bolognese, Döner, Putengeschnetzeltes, Fisch. Zum Nachtisch gab es eine große Auswahl an verschiedenen Kuchen sowie Honig- und Wassermelone.

Die ganzen Mahlzeiten wurden als Buffet aufgebaut, so dass man sich soviel nehmen konnte wie man wollte.

Zwischendurch gab es gefülltes Fladenbrot, Pommes, Wassermelone, Kuchen sowie um Mitternacht nochmal Suppe.

Qualität:
Die Qualität war natürlich nicht wie im 5-Sterne-Hotel aber man konnte es essen. Am Ende hatte man dann auch raus was man nicht probieren brauchte z. B. die Salatdressings

Getränke:
Das Getränkeangebot war auch ok. Von 10 Uhr bis 24 Uhr war alle lokalen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränke gratis.

Restaurant:
Man hatte die Wahl draußen oder drinnen zu sitzen. Wir saßen meistens drinnen, da dort die Klimaanlage lief und es nicht ganz so warm war wie draußen. Dafür erinnerte der Saal aber an eine Bahnhofsvorhalle. Drinnen wie draußen saß man an Plastiktischen mit Plastikstühlen. Gemütlich nenne ich was anderes.

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Publikum:

Das Publikum bestand zu 70% aus Russen, 20% aus Deutschen und der Rest verteilte sich dann auf andere Nationen wie Holländer, Österreicher, Türken. Mit dieser Gästemischung gab es keine Probleme. Die allermeisten haben sich auch zivilisiert benommen, d. h. kein rumgegröle o. ä.

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Einkaufsmöglichkeiten im Hotel:

Wer wollte, konnte sich dort Gold- und Silberschmuck kaufen und sich mit gefälschten Klamotten eindecken. Im Minimarkt gab es fast alles, von Wasser und Saft über Zeitungen, Postkarten bis zu Shampoo, Sonnenmilch und Handtüchern. Wir haben uns da immer eine Flasche Wasser zum Zähneputzen gekauft (1,5l für 1 EUR). Außer Wasser würde ich dort nichts kaufen, kleines Beispiel: eine Flasche Nivea-Shampoo: 6 EUR. Dann lieber raus aus dem Hotel und ein paar Schritte die Hauptstrasse entlang. Da kommt dann ein kleiner Supermarkt, wo man sowas garantiert billiger bekommt.

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Strand und Wasser:

Das Hotel besitzt einen eigenen kleinen Strandabschnitt. Eine Unterführung unter der Haupstrasse sorgt für einen ungefährlichen Gang zum Strand. Allerdings stehen nicht für alle Gäste Liegen und Schirme zur Verfügung. Aber gegen Mittag hatte man eine gute Chance noch eine zu bekommen. Liegen, Auflagen und Sonnenschirme sind sowohl am Pool als auch am Strand kostenlos.
Der Sand ist feinsandig mit ein paar Kieselsteinen, die am Wasser allerdings mehr werden. Wer empfindliche Füße hat, sollte Badeschuhe einpacken.
Der Strand wurde mehrmals am Tag gereinigt vom Personal. Die Wasserqualität war in Ordnung. Das Wasser war zwar nicht klar, aber es schwamm kein Müll drin herum.
Am Strand konnte man Jetski und Banana Boat fahren sowie Paragleiding machen. Ebenso bestand die Möglichkeit auf einem Kamel oder Esel zu reiten.

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Umgebung:

Die Landschaft war etwas karg und falls mal eine freie Fläche da war, war diese ziemlich zugemüllt.
Die Einkaufsmöglichkeiten halten sich sehr in Grenzen, was die direkte Umgebung anbelangt. Links und rechts des Hotels gab es einen Stand mit Klamotten sowie eine sehr kleine Einkaufsmöglichkeit, eine Disco sowie ein Geschäft in dem man Ausflüge buchen konnte. Wer shoppen will, muss also ins Zentrum von Konakli oder gleich nach Alanya fahren. Ebenso verhält es sich mit den Ausgehmöglichkeiten.
Die Sportmöglichkeiten außerhalb des Hotels halten sich ebenfalls in Grenzen.

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Mein Fazit:
Wer einen Urlaub ohne viel Luxus braucht und sich gut erholen will, ist hier genau richtig. Allerdings sollte man auf Last-Minute Angebote achten, da der normale Katalogpreis im August über 600 EUR war für eine Woche. Soviel würde ich da nicht für ausgeben.


Nun noch ein paar Tipps von mir:
Es gibt dort ziemlich viele Mücken, obwohl die Anlage angeblich einmal im Monat desinfiziert wird. Entweder nimmt man sich für abends ein paar lange Hosen mit oder ein Mückenabwehrspray. Leider hatte ich beides nicht und somit hatte ich nach dem ersten Abend gleich ca. 40 Mückenstiche an einem Bein.
Dann sollte man mal unbedingt mit dem Dolmus nach Alanya fahren, die Fahrt kostet nur 1 EUR. Einfach an die Hauptstrasse stellen und warten bis dort ein Minibus mit dem Schild Konakli-Alanya kommt. Einmal kurz winken und der Fahrer hält an. Am besten fährt man bis zum Busbahnhof in Alanya. Dort sind es auch nur wenige Schritte bis zur Hauptstrasse mit vielen Geschäften. Die Fahrer sprechen auch fast alle deutsch oder englisch.

Hoteladresse:
Aska Club Sun Heaven
Büyükyer Mah. Kücüköl Mevkii
07490 Konakli
Tel: +90(242)5454444
Fax: +90(242)5454371

Bilder

für Aska Club Hotel Sun Heaven, Konakli
Vorderansicht, Hoteleingang
von Sonnie23 Sonnie23

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  • TheBestGirl 13.03.2006 15:04
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Schneeflocke87 25.02.2006 21:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • helmut.agnesson 02.12.2005 06:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • babis69 28.10.2005 14:45
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • OtterPeter 25.10.2005 17:11
    Bewertete diesen Bericht als
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