Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro Kleine Stadt mit alten Häusern, Kunsthandwerk, feine Geschäfte, Märkte, freundliche Atmosphäre
Kontra Nichts
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Eine richtige Künstlerkolonie ist das zwischen Cala Rajada und Alcudia gelegene Artà. Wir haben Freunde, die hier längere Zeit gelebt haben und uns auch ein Ferienhaus für unseren dreiwöchigen Aufenthalt in Canyamel vermittelten. Sie gaben uns Tipps für Ausflüge auf Mallorca, und sie meinten, wir müssten auf jeden Fall nach Artà kommen und uns alles anschauen. Gesagt, getan, das ließen wir uns nicht entgehen.
Obwohl die kleine Stadt im Landesinneren liegt, verfügt sie auch über einen längeren Küstenstreifen. Artà erstreckt sich in einer breiten Ebene vor der Kulisse der Bergketten der Serres de Llevant. Als herausragende Sehenswürdigkeit fiel mir die Befestigungsanlage der Almudaina d`Artà auf, die noch aus maurischer Zeit stammt. Heute steht hier die Wallfahrtskirche Santuari de Sant Salvador. Weitere Orte der Umgebung sind Canyamel, Còlonia de Sant Pere, Son Serra de Marina und Son Servera.
Mehrere hundert Deutsche und andere Ausländer haben diese Gegend zu ihrem dauerhaften Wohnsitz erklärt. In der Tat lässt es sich hier gut leben. Die Altstadt ist nicht zu groß und bietet ein übersichtliches Gewirr an Gassen mit alten Häusern und feinen Geschäften. Von einer guten Auswahl kann man durchaus reden. Sei es die teure Modeboutique, die Kunstgalerie mit Ausstellung selbst geschaffener Werke oder das Straßencafé, in dem man einfach gemütlich dasitzen kann – Artà bietet etwas für jeden Geschmack.
Jeden Dienstag ist Wochenmarkt auf der Plaça del Conqueridor. Zugleich wird auch Kunsthandwerk wie die hier hergestellten Korbwaren verkauft. Nicht nur Spanier, auch Einwanderer haben ihre Stände auf dem Markt und verkaufen Handtaschen an vorbeiziehende Touristen. Neben dem Rathaus befindet sich das Regionalmuseum mit Ausstellungen zur heimischen Naturkunde, Ethnologie und Archäologie.
Hinauf zur maurischen Festung
Das Kloster in den Bergen
Das zeigt sich spätestens, wenn die Straße immer mehr bergauf führt und die Kurven unüberschaubar werden. An der Seite kann es schon mal steil hinuntergehen, dazu bemerkt, oft nicht oder nur gering befestigt. Allerdings hat die Fahrt auch was, wenn man zwischendurch mal anhalten und den Ausblick genießen kann. Auf dem Höhepunkt der Straße angekommen, fühlten wir uns fast wie in den Alpen. Besonders als noch leichter Nebel herrschte, hatte diese Gegend etwas Geheimnisvolles. Nun war es nicht mehr weit bis zur Ermita de Betlem. Dabei handelt es sich um eine kleine Bergkirche vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie steht am Ende einer Zypressenallee in einem ausgedehnten Anwesen.
Bis 2010 wohnten hier noch Mönche. Die Christusstatue ist das Wallfahrtsheiligtum. An der Kuppel befindet sich ein kunstvolles Gemälde. Der Höhenunterschied zum Meer beträgt rund 300 Meter. Von einem Aussichtspunkt konnten wir hinunterschauen und sahen die Bucht von Alcudia mit dem Ort Betlem. Etwas versetzt steht im Gelände noch eine kleine Kapelle. Sie ist von den für das Mittelmeer typischen aufgetürmten Mäuerchen umgeben, die die Felder vor dem Wind schützen.
Mein Eindruck
Blick auf Artà
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
Jollynchen 16.08.2011 12:27
Marnie61 14.08.2011 19:17
Tommy1959 14.08.2011 16:56
BigDaniel 14.08.2011 11:55
t.schlumpf 14.08.2011 08:50