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Aran Inseln Irland
Pro Alles
Kontra Nicht sehr viel
Wenn sie mal Irland besuchen und es sie an die Westküste, Galway und die Connemara Regionen auf ihrem Weg verschlägt, dann nehmen sie sich unbedingt die Zeit die kleine Inselgruppe Aran Islands zu besuchen, welche sich ungefähr 30 Meilen von der Küste in Galway Bay befinden.
Die Republik Irland ist grundsätzlich in 2 Teile gespalten. Da gibt es Dublin, was heutzutage viel von dem Flair großer moderner europäischer Städten hat und es gibt den “Rest” von Irland in dem sich das Leben seit Generationen gleich abspielt. Um einen guten kurzen Einblick von diesem alten Irland zu gewinnen, gibt es keine bessere Möglichkeit als die Aran Islands zu besuchen, welche praktisch unberührt den Lauf der Geschichte überstanden. (Darüber später mehr)
Aber man muss kein Historiker sein um Inishmore zu genießen. Was es (zumindest für mich) so attraktiv macht, sind die wirklich herrlichen Wege entlang der überragenden Kliffs, in der salzigen Luft des Atlantiks zu atmen und meine Augen an den von Gott erschaffenen Wundern zu weiden.
Alle Mauern in Inishmore wurden in der “Dry stane Dyke” (eine trocken Mauer) Weise gebaut, bei denen die Handwerker einfach die verschiedenen Steine wie ein Puzzlespiel zusammensetzen. Diese Art von Mauer wird in heutiger Zeit ziemlich selten noch gebaut und ihre Konstruktion ist eine aussterbende Kunst.
Auf den Arans gibt über 7000 Meilen Mauer von diesen Typ. Ich weiß, dass es schwer ist dies zu glauben auf einer so kleinen Inselgruppe, aber es ist die Wahrheit.
Man kann sich auch wie in einem Film fühlen, wenn man sich von der Phantasie ergreifen lässt. Robert Flaherty´s Film “Man of Aran” von 1934 zeigt hier den täglichen Ablauf.
Man kann hier buchstäblich die erstaunliche Offenheit und freundliche Natur der örtlichen Leute spüren und die vielen örtlichen Handwerkkünste hier kaufen (Aran Jumper sind die bekanntesten) und deren traditionelle irische Musik genießen.
Die letzte der 3 Inseln ist Inishmaan, oder die Mittlere Insel. Dies ist die am meisten unfruchtbare und trostlose Insel der 3, mit einer Bevölkerung von gerade mal 300 Menschen und deshalb am wenigsten von Touristen besucht. Das ist ein bisschen beschämend, weil von den dreien diese wohl am meisten von der alten traditionellen Kultur beibehielt.
Es gibt dort kein Hauptdorf an sich aber dafür eine Reihe von sieben kleinen Dörfern, die an der Breite der Insel entlang schlängeln.
John Millington Synge (1871 - 1909), ein Freund und Landsmann of W.B. Yeats und eine wichtige Figur in irischer Literatur lebte eine Zeitlang hier auf Inishmaan und alle seine nachfolgenden Werke spiegeln seine Erfahrungen wieder, die er auf Aran Islands gesammelt hat und veranschaulichen die öde und sehr raue Lebensweise der alten Bauern und ihre Anstrengungen früher mit wenigen Ressourcen zu überleben.
Die Hütte in der er lebte ist dafür ein gutes Beispiel und jeden Juli wird ein „Snyge Wochenende“ gefeiert mit einem Gemisch aus Vorträgen, Dramen und Musik.
Ich glaube meine persönliche Liebe für diese drei Inseln liegt in der Tatsache meines starken keltischen Hintergrundes. Immer noch habe ich Verbindungen mit Familien in den äußeren Hebriden Schottlands, welche ich erst letztes Jahr besuchte.
Die Aran leben sehr stark in der gleichen Tradition, mit Irish Gaelic als Hauptsprache (zudem sprechen sie alle Englisch genauso gut), als auch Scots Gaelic als Hauptsprache in den Hebriden.
Diese zwei Lagen sind fast austauschbar und es ist sehr leicht die Vorfahren der alten keltischen Nation in beiden zu finden.
Wenn ich es lernen könnte hier zu leben, würde ich freudig, für den Rest meines Lebens, zu einem dieser Gebiete ziehen.
Mein eigener Rat ist, falls sie mal einen Besuch der Aran Inseln planen, das Flugzeug zu nutzen und ein bis zwei Nächte in einer den vielen örtlichen “Bed and Breakfast” Einrichtungen, die auf der ganzen Insel reichlich vorhanden sind, zu buchen. Diese können im voraus bei irgendeiner irischen Touristenstation im Land gebucht werden oder eben überall in UK.
Obwohl es keinen Zweifel gibt einen Tagesausflug zu genießen, erlaubt ihnen ein mehrtägiger Aufenthalt erst die wahre Vielfalt der Lebensweise auf den Inseln zu entdecken, welche sich seit vielen Jahren nicht veränderte.
Aber seien sie gewarnt. Es könnten ihnen passieren, dass sie es dort so schön finden, nicht mehr gehen zu wollen!
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nicki28 03.02.2011 19:54
jansdarling2002 30.09.2007 14:10
Klasse und Informativ beschrieben, lg Chrissy
speedy013 21.07.2006 18:09
pinkelschorsch 15.07.2005 22:13
AFFBerlin 21.10.2004 00:27