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Das Aquarium im Hafen
Pro natürlich
Kontra nix
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Öffnungszeiten | |
| Spaßfaktor |
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch mal wieder etwas von meinen Reisen vor…Aquarium Laboratoire Arago Banyuls
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Wo?
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Das Laboratoire Arago liegt direkt im Hafen von Banyuls. Es ist eigentlich kaum zu übersehen. Es ist das große beige farbene Gebäude.
Für das Navigationssystem: Die Adresse lautet:
Parkplätze
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Parkplätze gibt es am Hafen. Das sind zwar nicht viele, aber man findet in der Stadt auch noch einige Plätze. Von dort aus kann man notfalls laufen.
Das Aquarium
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Man darf hier kein Fischstreicheln erwarten, wie es leider in so vielen Aquarien der Fall ist. Man hat hier die heimische Unterwasserwelt in etwa 50 Becken eingefangen. Ein Fisch, den Rochen im Becken am Eingang habe ich damals sogar selbst mit gefangen.
Ich fand damals das Tiefseebecken mit dem Laternenfisch am spannendsten. Dort wurde extra Wasserdruck aufgebaut, damit auch Tiefseefische dort leben konnten. Und natürlich war das Becken weitestgehend abgedunkelt und nur spärlichst beleuchtet.
Außerdem hat man eben dort alles gesehen, was an der französischen Mittelmeer-Küste so kreucht und fleucht. Ein großes Becken war voll mit Seesternen und Schlangensternen, dann gab es riesige Seegurken, Barsche, vieles, was man vielleicht beim Schnocheln auch schon gesehen hat.
Fasziniert hat mich das dunkle Becken mit den Quallen, die leicht angestrahlt wie mystische Figuren im Wasser schwebten. Dabei handelte es sich nicht mal um irgendwelche Spezialquallen, die aus Australien eingeflogen wurden, sondern um die, die am Strand immer nerven.
Fazit
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Nachdem ich von meinen Reisen nach Florida und Berlin nur schlechte Erfahrungen mit solchen Aquarien gemacht habe, die mehr als Streichelzoos gesehen werden können als als Aquarium, muss ich sagen, war ich vom Arago ganz angetan.
Man merkt gleich in den dunklen, kühlen Räumen, dass es hier nicht darum geht, möglichst viele Fische anzufassen, sondern viel mehr darum, die Tiere in ihrer natürlichen Umwelt zu erleben. Die Aquarien sind super liebevoll gestaltet mit Original Gestein von der Küste, nichts mit Sandkastenfiguren wie ich es in Berlin erlebt habe.
Das Aquarium war auch nie überlaufen. Ich war mehrmals drin und war immer wieder fasziniert, weil ich immer Neues entdeckt habe, sei es ein Schlangenstern, der aus seiner Höhle kriecht oder ein Knochenrest von einem Seestern. Es war super angenehm, ruhig, kein Geschreie, wie ich es in Berlin so unangenehm erlebt habe. Und alles hatte eine wirkliche biologische Basis, nicht wie die Kois, die angeblich im Wannsee lebten.
Ich fand es eben besonders schön, dass das Aquarium nicht irgendwelche exotischen Fische beinhaltet, sondern Fische, die Luc, der Capitaine mit den Studenten direkt vor der Haustür gefangen hat. (Ich war einmal mit auf dem Boot und mein Frühstück diente als Köder; ein Grund, warum aus mir kein Meeresbiologe geworden ist).
Wenn man mal in den Pyrenäen ist, vielleicht mit dem Auto unterwegs, dann sollte man sich das Aquarium vom Laboratoire Arago auf alle Fälle ansehen. Und anschließend ins Meer gehen zum Schnorcheln und schauen, was man wiederfindet.
Eure Anke
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lushlife83 04.05.2012 16:45
t.schlumpf 22.04.2012 10:32
Antonia007 20.02.2012 07:21
Werner86 17.02.2012 17:31
belli4charlotte 15.02.2012 16:26