Erfahrungsbericht über

Andaz London, London

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Andaz London, London

1 Angebote von EUR 195,91 bis EUR 195,91  

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andaz ist anders

4  20.06.2009

Pro:
neuartiges Konzept, stilvolle Einrichtung, gute Lage, große Zimmer

Kontra:
Konzept noch nicht ausgereift, unkoordiniertes Personal

Empfehlenswert: Ja 

sultanbinaber

Über sich:

Mitglied seit:24.05.2007

Erfahrungsberichte:121

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 95 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe ciao-Gemeinde!

Kürzlich aus London zurückgekehrt möchte ich an dieser Stelle über jenes Hotel Berichten, in dem ich in der ersten Nacht in Europas Metropole übernachtet habe.


GESUCHT & GEBUCHT
Nachdem ich den Flug bereits gebucht hatte, ebenso wie ein günstiges Hotel für zwei Nächte fehlte nur noch eine Herberge für die erste Nacht.
Da es sich um die Geburtstagsnacht meiner Begleitung handelte, sollte es ein Haus in einer gehobenen Kategorie sein.

Nach einiger Recherche stieß ich auf das ‚andaz London Liverpool Street‘, welches direkt mein Interesse weckte. Die Preise waren auch akzeptabel, also buchte ich direkt über die Homepage des Hotels. Als Hyatt-Goldpassport-Mitglied waren meine Daten bereits hinterlegt, sodass ich nur noch die Rate wählen und bestätigen musste. Die Bestätigung kam prompt per Mail.


OFFIZIELLES

Adresse:
andaz London Liverpool Street
40 Liverpool Street,
EC2M 7QN London

Telefon: +44 20 7961 1234


http://london.liverpoolstreet.andaz.hyatt.com/hyatt/hotels/index.jsp?src=tc_googlelocal_longe_lk_1108


Das Hotel wurde im Jahr 2007 eröffnet und hat 5 Sterne. Dennoch wurde es offenbar nicht vollständig renoviert, in dem Haus befand sich bis 2007 das „Great Eastern Hotel“, welches im Jahre 2000 renoviert wurde.

Es verfügt über insgesamt 267 Zimmer unterschiedlicher Kategorien.


Es handelt sich bei „andaz“ um ein ganz neues Hotelkonzept der Hyatt-Gruppe, bisher gibt es eben jene in London nur noch ein weiteres Haus in Los Angeles. „andaz“ möchte neue Maßstäbe setzen und insbesondere moderner und innovativer sein als die restlichen Marken des Hyatt-Konzerns. Es sind weitere Eröffnungen in den nächsten Jahren geplant.
Mit der Marke „andaz“ möchte Hyatt insbesondere gegen die „W-Hotels“ (Starwood) und „indigo“ (IHG) konkurrieren.


ERREICHBARKEIT
Eine Anreise per Automobil bietet sich in London nun wirklich nicht an, insbesondere auch wegen der City-Maut. Dennoch, für hartgesottene, stehen für das Hotel ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Diese werden jedoch allesamt mittels Valet-Parking bedient, was einen hohen Preis verursacht.

Viel bequemer und zudem preisgünstiger ist die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere die U-Bahn (Tube) ist in London sehr gut ausgebaut.
Da das Hotel direkt an der Liverpool Station, einem der größten Bahnhöfe Londons, liegt, könnte es eigentlich nicht besser erreichbar sein. Ob Fernzug, Stansted Express, Tube oder Bus, es führen viele Linien zum andaz. Vom Ausgang der Station sind es bis zum Hoteleingang gerade einmal zwei Minuten zu Fuß.

FASSADE: TYPISCH LONDON
Das Hotel macht von außen einen imposanten Eindruck, es handelt sich um zwei große Häuser mit Fassaden im typischen englischen Stil (tut mir Leid, ich bin kein Architekturexperte und kann die Stilepoche leider nicht benennen - Asche auf mein Haupt). Einem Hinweisschild an der Fassade nach war einer der Gebäudeteile früher einmal ein Krankenhaus. Interessant ist auch, dass das Haus unmittelbar an die Liverpool Station angrenzt, sodass man von einigen Zimmern aus einen direkten Blick in den Bahnhof hat.
Das Hotel verfügt über mehrere Eingänge, jener, der direkt in die Lobby führt, ist mit einer großen Drehtür versehen. Geht man hindurch, so steht man in einer modernen, jedoch recht kleinen und etwas verwinkelten Lobby, welche mit zahlreichen Sitzgelegenheiten ausgestattet ist.


EINCHECKEN
Nun sollte ich also mit einer der wichtigsten Innovationen im andaz in Kontakt kommen. Eine Rezeption sucht man vergeblich, es gibt lediglich einen Tisch mit zwei Laptops. Als ich mich dort hinbegeben wollte, wurde ich von einem Mitarbeiter im vorbeigehen gebeten, mich zu setzten.
Dort saß ich nun, nach wenigen Minuten kam eine Mitarbeiterin mit einem kleinen Netbook. Sie fragte nach Getränkewünschen (Kaffee, Wasser oder Saft) und verschwand, weitere zwei Minuten später kam sie mit den gewünschten Getränken wieder.
Nun war es Zeit für das einchecken. Diese Prozedur zog sich, trotz hinterlegter Daten, ewig. Erst sagte ich einfach meinen Nachnamen, was in den meisten Hotels ausreicht. Gut, ich gebe zu, es ist schwer für anderssprachige Menschen einen typisch Deutschen Nachnamen zu verstehen. Also kam ich auf die geniale Idee, meine Goldpassport-Karte vorzuzeigen. Statt einfach den Namen zu übernehmen tippte sie nun die Nummer in ihr Netbook, wobei ihr offenbar die recht kleinen Tasten zu schaffen machten. Dann brauchte sie noch beide Ausweise und schließlich musste ich noch unterschreiben. Um uns die Zimmerkarten zu bringen musste sie allerdings wieder aufstehen und zur „Basisstation“, dem Tisch, gehen um die Karten zu kodieren.
Schließlich bekamen wir die Karten, meiner Begleitung wurde zum Geburtstag gratuliert und es kam das, worauf ich ehrlich gesagt die ganze Zeit gewartet hatte: „By the way, you got a complimentary upgrade. Enjoy your stay.“

Zwischenfazit: Die neuartigen CheckIn-Methoden bei andaz sind mal etwas anderes, im Grunde ist die Idee nicht schlecht. Leider ist das ganze absolut noch nicht ausgereift, zumal die Angestellten nicht den Eindruck erweckten, dass sie ausreichend geschult wurden. Vieles wirkte umständlich und unkoordiniert.

Und nun musste man noch zum Zimmer kommen, Treppen waren weit und breit nicht zu sehen. Dafür lange Schlangen vor den Fahrstühlen. Von denen gab es drei wobei nur ein einziger funktionierte, und das während des gesamten Aufenthaltes. Ein meiner Meinung nach nicht akzeptabler Zustand.


KING STATT QUEEN
Aus Mangel an finanziellen Mitteln hatte ich das günstigste Zimmer, eines mit Queen-Bett, gebucht. Durch das Upgrade erhielten wir dann eines mit King-Bett, diese Zimmer sind sonst gut 30 Pfund teurer als die Queen-Zimmer.

Es handelte sich also um in für Londoner Verhältnisse sehr großes Zimmer. Wenn sich noch jemand an meinen Bericht zum Hostel639 erinnert, dort war das Zimmer deutlich kleiner, aber mit drei Doppelstockbetten ausgestattet. Hier dagegen etwa 35qm mit Kingsizebett, großem Schreibtisch und riesigem Wandschrank. Zudem stand noch ein äußerst stilvolle roter Sessel samt Hocker und Tischchen in dem Raum.

Wie erwartet fehlte es an nichts, FlatscreenTV, Telefon, Uhr und Wasserkocher waren vorhanden, zudem eine iPod-Docking-Station von Bose. Im Schrank fand sich neben zwei Baderoben (tatsächlich Baderoben aus Baumwolle, keine Mäntel) und zwei paar Slipper im andaz-Design auch ein großer Safe.

Die Minibar war ebenfalls gut in das Schrankensemble integriert und mit vier Flaschen Wasser (2x still, 2x sparkling), zwei Flaschen Saft (1x Apfel-Holunder, 1x Apfel pur), Cranberrycookies sowie schokolierten Mandeln ausgestattet. Die komplette Minibarfüllung ist im Zimmerpreis inkludiert.

Ebenfalls im Preis inbegriffen: Internetzugang, egal auf welchem Wege. Im Hotel steht WLan zur Verfügung, im Zimmer findet sich ein LAN-Kabel. Da ich mein Macbook nicht dabei hatte nutzte ich die Möglichkeit, über den Fernseher in das Internet zu gehen. Dazu fand sich eine Tastatur auf dem Schreibtisch.

Insgesamt ein sehr schönes Zimmer, modern eingerichtet und gut aufgeteilt. Insbesondere die Farbgebung, viel grau und weinrot, hat mich sehr angesprochen.
Ds Zimmer verfügt über ein großes Fenster mit Blick auf das Fach der Liverpoolstation, nicht besonders attraktiv. Die Verdunklungsvorhänge verdienten ihren Namen im übrigen nicht, es war doch recht hell.


Und nun möchte ich noch auf eine mysteriöse Tür eingehen, welche sich im Zimmer befand. Diese war verschlossen und es handelte sich laut Etagenplan nicht um eine Durchgangstür zu einem anderen Zimmer. Im Grunde kein Problem, wären dort nicht ab frühen morgen die äußerst lauten und störenden Geräusche gewesen, die das Schlafen nicht gerade erleichterten. Ich vermute, es handelte sich um einen Müll-/Wäscheschlucker oder eine (Ab-)Wasserpumpe. In jedem Fall störend.


BADERAUM
Das Bad ist eher klein, mit Badewanne, Toilette und Waschbecken. Zudem ist ein Spiegelschrank in die Wand eingelassen, sodass ach genügend Stauraum vorhanden ist.
Im Grunde hat mir das Bad, ganz in schwarz-weiß gehalten, gut gefallen, insbesondere die Armaturen im altmodischen Design setzten gelungene Akzente.

Trotz gelungenem Design gibt es einige Punkte zu erwähnen, die ich in einem Hotel der gehobenen Kategorie nicht verzeihen kann. Dazu gehört zuerst einmal die nicht vorhanden Heizung. Obwohl es bereits Frühjahr ist, war es im Bad nicht wirklich warm. Da möchte ich mir nicht vorstellen, wie es im Winter ist. Ebenfalls nicht vorhanden ist ein Kosmetikspiegel. Der Haartrockner befindet sich im Schreibtisch im Zimmer, direkt im Bad gibt es keinen. Dafür ein Telefon, auf das ich aber durchaus hätte verzichten können.

Immerhin waren jede Menge Hygieneprodukte, vom Duschgel über Körperlotion bis hin zur Q-Tipps vorhanden. Handtücher lagen in ausreichender Anzahl bereit.


Zusammenfassend muss ich dennoch sagen, dass das Badezimmer gewissermaßen die Schwachstelle des Zimmers darstellt, insbesondere da es nicht beheizt werden kann.


KULINARISCHES
Das Hotel verfügt über mehrere Restaurants und eine Bars. Selstverständlich wird auch Frühstück angeboten, welches mit knapp 30 Pfund jedoch sehr teuer ist. Gleiches gilt für das Frühstück im Roomservice. Letzterer besticht im übrigen nicht durch günstige Preise, ein Clubsandwich ist unter 15 Pfund nicht zu haben.

Außer den Getränken und Snacks aus der Minibar habe ich während meines Aufenthaltes das Speisen- und Getränkeangebot des Hotels nicht genutzt, sodass ich weder zu Qualität noch zu Quantität Auskunft geben kann.

Hinweisen möchte ich noch darauf, dass es in der Gegend rund um die Liverpool-Station keineswegs an Lokalitäten mangelt. Von Frühstück (LeCrobac etc.) über Supermärkten (Marks&Spencer) und Fastfood (McDonalds, Pret à Manger etc.) bis hin zu gestandenen Restaurants (italienisch, indisch etc.) ist alles in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

MENSCHLICHES
Alle Mitarbeiter denen ich begegnet bin waren sehr freundlich und hilfsbereit. Jedoch erweckten sie teilweise einen schlecht geschulten Eindruck, was sich beispielsweise in der langen CheckIn-Prozedur zeigte.
Auffällig war auch, dass zu keinem Zeitpunkt mehr als drei Mitarbeiter an der „Rezeption“ zugegen waren, sodass zum Teil lange Wartezeiten entstanden. Vermisst habe ich einen Concierge, ein solcher ist im Konzept von ‚andaz‘ offenbar nicht vorgesehen.
Zu den Servicekräften in den Restaurants kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.


FIT & FUN
Das Hotel verfügt weder über einen Pool noch über einen ausgewiesenen Wellnessbereich. Dieser Zustand ist aber bei einem Stadthotel (insbesondere in einer Stadt wie London) zu verzeihen.

Das Hotel bietet jedoch ein vergleichsweise großes und stilvolles Fitnesscenter, in dem es zahlreiche moderne Ausdauergeräte und auch viele Geräte zum Krafttraining gibt. Handtücher werden hier gestellt. Angrenzende gibt es Umkleideräume mit Spinden und ein kleines Dampfbad.


PREISE
London ist teuer, so viel ist grundsätzlich gesagt. Durch den für Festlandeuropäer aktuell guten Wechselkurs zwischen Pfund und Euro
Auf der Hyatt-Homepage habe ich eine Prepaid-Rate gebucht. Das Queenbettzimmer (daher mit einem Queensizebett à 1,40m breite) kostete für zwei Personen 121,- Pfund pro Nacht (vor Steuern). Rechnet man die GB-typischen Steuern hinzu kommt es auf etwa 140,- was zum Zeitpunkt der Buchung in etwa 155,- € entsprach.
Kein wirkliches Schnäppchen, gemessen an den Preisen für vergleichbare Häuser aber ein akzeptabler Preis. Meistens liegen die Raten übrigens auch im ‚andaz‘ jenseits der 150 Pfund (vor Steuern).

Alle Preise bis 200 Pfund halte ich für akzeptabel, es ist nunmal Central-London.


FAZIT


Eins sehr stilvolles Hotel mit Mängeln im Detail. Das Konzept von ‚andaz‘ ist interessant, schein aber noch nicht vollständig ausgereift. Gestört hat mich insbesondere, dass nur wenig Personal anzutreffen war, welches zudem auch noch schlecht geschult schien.

Ich habe mit mir gerungen und vergebe nun vier ciao-Sterne aber auch nur weil es dreieinhalb nicht gibt...


Wie immer freue ich mich auf Eure Bewertungen und Kommentare,
LG Jonathan


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--- ©2009 by sultanbinaber ---
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Chris26

Chris26

22.02.2010 21:49

Klingt gut! Lustig, der Eincheckvorgang. und 35qm sind für London schon genial.

Michaela2015

Michaela2015

25.07.2009 19:22

für fotos würde ich bh geben...

LoewieLoew

LoewieLoew

14.07.2009 23:46

Schade, dass du leider keine Fotos hast, die hätten mich sehr interessiert und dann Bericht dass i-tüpfelchen gegeben. Ich schrieb ja schon, das ich wegen Hund nicht nach London kommen werde, aber um ganz ehrlich zu sein, die Prerise sind mir auch zu heftig. Für bald 300 Mark (ja ich rechne noch um) möchte ich mich persönlich wie eine Königin behandelt fühlen und wohnen *lol* LG Loewie

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