Anchorage wird oft mit dem Zusatz Alaska genannt, obwohl es keinen anderen, gleichnamigen Ort gibt, mit dem es eine Verwechslungsmöglichkeit gäbe. Die Stadt ist die größte des flächenmäßig größten Bundesstaates der Vereinigten Staaten. Da Alaska aber wegen seiner nördlichen Lage relativ dünn ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von otto0816 über Anchorage 17. Februar 2002
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Lage, Platz, Umgebung
Kontra:
lange Winter ?
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Anchorage wird oft mit dem Zusatz Alaska genannt, obwohl es keinen anderen, gleichnamigen Ort gibt, mit dem es eine Verwechslungsmöglichkeit gäbe. Die Stadt ist die größte des flächenmäßig größten Bundesstaates der Vereinigten Staaten. Da Alaska aber wegen seiner nördlichen Lage relativ dünn besiedelt ist, bleibt die Stadt Anchorage überschaubar. Hauptstadt ist sie auch nicht. Diese Rolle wurde dem wesentlich kleineren Juneau zugedacht. Juneau fehlt es sogar an einer richtigen Straßenanbindung. Diesen Nachteil hat Anchorage nicht. Ganz im Gegenteil, Anchorage ist ein richtiger Verkehrsknotenpunkt.
Die Geschichte dieser Ansiedlung begann natürlich schon eher, aber 1914 mußte hier noch beim Bau der Bahnlinie ein Zeltcamp aufgeschlagen werden. Inzwischen werden mitunter 250 000 Einwohner angegeben. Downtown bleibt jedoch übersichtlich, da viele Einwohner in der näheren und weiteren Umgebung wohnen. Sie verbinden dann so die Abgeschiedenheit und Weite Alaskas hier mit der Nähe zu einer größeren Stadt, zu einem Supermarkt und zu kompletter Infrastruktur.
Anchorage war der Ankunftsort meiner ersten USA – Reise. Um dorthin zu gelangen, hatte ich in Seattle umsteigen müssen. Selbst flog ich Northwest. Einige Maschinen der Alaska Airways sah ich jedoch auf dem Flughafen. Sie fielen durch ihr Seitenleitwerk auf. Dort wo viele andere Fluggesellschaften Flaggen verarbeiten, hatten die Flugzeuge der Alaska Airways den Kopf eines Inuit (Eskimos) als Erkennungszeichen, so groß dargestellt, daß es eigentlich nicht größer ging. Es war das Porträt eines älteren Inuit, der zufrieden lächelte. Vor der Kälte schützte er sich mit einer kugelförmigen Pelzmütze. Die Melodie des Mushersongs „North to Alaska“ schwirrte mir wieder durch den Kopf. Die Richtung stimmte und es war nicht mehr weit bis Alaska.
Ich erreichte Anchorage am späten Nachmittag oder frühen Abend. Mein Rad hatte die Anreise unbeschadet überstanden. Vom Flughafen in die Stadt war es relativ nah. Die Bebauung war weiträumig, es gab genügend Platz, hier oben ganz besonders. Die Straßen waren breit, der Verkehr verteilte sich, obwohl fast jeder mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs war und schmale Fußwege eigentlich ungenutzt die Straßen einrahmten. Durch die aufgelockerte Bebauung ergaben sich auch die langen Fußwege um von A nach B zu gelangen, die bei den Einheimischen Gedanken, nicht ein Auto zu nehmen gleich im Keime ersticken lassen. Da ich schon relativ lange unterwegs war, mein Tag auch einige Stunden länger war durch die Zeitverschiebung, verzichtete ich darauf mich ins Nachtleben der Alaskametropole zu stürzen. Ich lernte erstmals praktisch kennen, daß ein Motel nicht nur für Autofahrer praktisch ist. Bei mir wurde aus Parken, Tür öffnen, Sachen hineintragen; Tür öffnen, Fahrzeug reinschieben.
Meine innere Uhr reduzierte die Zeitverschiebung bis zum nächsten Morgen nur gering. Ich wurde zeitig munter. Es war noch nicht hell aber auch nicht mehr dunkel, als ich mein Zimmer verließ. Andere Frühaufsteher hatten fast Feierabend. Im Hafen half ein rostiger Kran einen Fischkutter zu entladen. Ein großer Pick – up nahm den Fang auf, der auf einige riesige Körbe verteilt war. Die Szenerie wirkte etwas trostlos, nicht nur weil die Sonne noch nicht zum Vorschein gekommen war. Fischereihäfen in Skandinavien waren wir bunter in Erinnerung.
In der Nähe gab es einen beliebten Angelplatz. Parallel zur Straße waren einige Parkbuchten für die Angler gekennzeichnet. Die Bordsteine trugen entsprechende aufgemalte Nummern. Insgesamt gab es hier wohl 50 Parkplätze. Irgendwo hatte ich einen zentral gelegenen Parkscheinautomaten erwartete. Aber was war das?
Nicht zu übersehen war die Aufforderung „PAY HERE“. Neben einigen Tafeln war an dem Pfahl auch eine Art Schublade befestigt. Sie war mit einem Deckel und Schloß verschlossen. Der Deckel verfügte über eine Anzahl von schlitzförmigen Öffnungen, die mit der Anzahl der Parkbuchten übereinstimmte.. Die Schlitze waren so groß, daß Münzen eingeworfen werden konnten. Sie waren ebenfalls nummeriert. Ausführlich war auch mit Skizzen erläutert, wie ein Geldschein zu falten war, damit er auch in den Schlitz passen würde. Mit dem Autoschlüssel sollte man danach noch etwas nachhelfen, um den Schein sicher zu versenken. Oberhalb der Schlitze gab es noch eine Plexiglashaube. Die Schublade im Innern mußte wie ein Setzkasten ausgesehen haben. Der Betreiber des Parkplatzes wird den Inhalt der Schublade öfters überprüfen. Steht zum Beispiel bei seiner Kontrolle auf dem Parkplatz mit der Nummer 12 ein Auto, im Kasten befindet sich aber in dem Fach mit der Nummer 12 zu dem Zeitpunkt kein Geld, dann wird abgeschleppt. Ich war etwas überrascht, hier solch ein arbeitsintensives Verfahren zu finden, um die Parkgebühren einzutreiben.
Das Visitor Information Center ist standesgemäß für den größten Bundesstaat der USA in einer Blockhütte untergebracht. Das Dach war mal begrünt. Die Rasenfläche nebenan war jedoch viel grüner. Im Gegensatz dazu sah das Dach aus wie ein vom Wind zerzauster Heureiter. Drinnen konnte kompetentes Personal fast jede Frage beantworten. Gab es doch mal ein Problem, wurde sofort das Telefon bemüht. Ein fast unerschöpflicher Vorrat an Broschüren ließ auch fast keine Wünsche offen.
Vor der Blockhütte stand ein nicht zu übersehender Wegweiser. Er kennzeichnete das „Luftkreuz der Welt“. Die Lage macht Anchorage tatsächlich zu einem Luftdrehkreuz. Wen es interessiert, der kann hier die Entfernungen vergleichen. Homer, Seward und Fairbanks waren mit Straßenmeilen angegeben. San Francisco, Rom, Paris, Amsterdam, Honolulu Tromsö, Moskau und viele andere Ziele natürlich mit den Meilen der entsprechenden Luftlinie. Anchorage soll auch einen der größten Wasserflughäfen der Welt haben. Da wird eben auch mal fix zum Einkauf geflogen.
Der Wegweiser stand in einer bunt blühenden Blumenrabatte. Für weitere Farbtupfer im hier schon recht kurzen Sommer, sorgten hunderte Blumenampeln, die in der Innenstadt verteilt waren und nicht nur die Laternen verzierten. In einem anderen Park dominierten schon die Dahlien. Obwohl erst Mitte / Ende Juli gab es hier unsere Königin des Herbstes schon in fast allen Farben. Weiß, gelb, orange, rot und lila, aber auch alle Übergänge und Schattierungen waren vorhanden. Die Blüten kamen mir besonders groß vor, die Tage waren ja auch etwas länger als in unserem Herbst.
Anchorage ist nicht nur ein Luftdrehkreuz. Heute lassen sich in der Saison täglich drei verschiedene Ziele per Bahn ansteuern. Der Denali Star erreicht weiter im Norden Fairbanks. Der Zug, der nach Seward fährt, trägt den Namen Costal Classic. Whittier läßt sich mit dem „Glacier Discovery“ ansteuern. Der Bahnhof liegt zwei oder drei Straßenreihen nördlich der Touristeninformation. Vor dem Bahnhofsgebäude ist eine kleine Tenderlokomotive aufgestellt. Sie steht auf einem Sockel, der aus Natursteinen gemauert wurde. Die Lok war schwarz gehalten, das Dach des Führerstandes hob sich rot ab. Auf dem Kessel stand in großen Lettern „THE ALASKA RAILWAY“. Das Bahnhofsgebäude wirkte riesig. Sicher hat hier die Alaska Railway Company ihre Verwaltung.
Daß Alaska 1959 der 49. Bundesstaat der USA wurde, daran erinnert oberhalb des Bahnofs, wieder in Richtung Zentrum, das Alaska Statehood Monument. 1990 wurde die noch relativ dezent wirkende Gedenkstätte errichtet. Der ehemalige Präsident Dwight D. Eisenhower wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Er unterzeichnete 1959 die Urkunde, die Alaska zu einem normalen Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika machte. In einer Metallplastik ist Eisenhower als Büste vor einem Weißkopfseeadler, der seine Schwingen ausbreitet, zu sehen. Dahinter gehören zwei Flaggen ebenfalls zur Metallplastik. Zwei richtige Flaggen wehten natürlich auch noch im Wind.
Indirekt an einen schwarzen Tag in der Geschichte Anchorages erinnert das Kino in der 4. Avenue. Besser hört sich natürlich an“4 th Avenue Theatre“ an. Es sieht auch besser aus als ein gewöhnliches Kino in der gleichnamigen Straße. Es ist im Art Deco Stil gehalten, der hier an dieser Stelle etwas überrascht. So würde es in der ersten Reihe am Ocean Drive in Miami Beach niemanden verwundern, kaum auffallen unter den gleichartigen Hotels. Hier erwartet man halt eher Blockhütten. 1964 ließ ein schweres Erdbeben hier die Erde wackeln. Es war der 27. März. In diesem Jahr war es auch noch der Karfreitag. Bei der Stärke 8.6 hatten viele moderne Gebäude keine Chance. Das Art Deco Theatre überstand die Erdstöße als eines von wenigen Gebäuden fast unbeschadet.
Gegenüber parkte ein Oldtimer. Laut Autokennzeichen war er aus Kalifornien gekommen. Die Kotflügel waren mit Blechen verstärkt und gegen Steinschlag geschützt worden. Die Bauweise würde man heute als Kombi bezeichnen. So hatten die Fahrer nicht nur die Rücksitzbank mit Luftmatratzen und anderem Zeltzubehör vollgestopft. Die Speichenräder wirkten nicht besonders vertrauenserweckend. Aber bis Anchorage war er schon irgendwie gekommen.
Mir stand eine große Tour noch bevor. Am frühen Nachmittag hatte ich mein Gepäck am Rad verstaut. Ich verließ Anchorage auf einer autobahnähnlichen Straße in nordöstlicher Richtung. Eine Art Radweg war hier noch von der eigentlichen Fahrbahn durch eine Leitplanke abgetrennt. Ein Schild machte die wenigen Radfahrer, die sich hierher verirrten, auf losen Sand aufmerksam. Tok, Chicken, Dawson City waren meine ersten Ziele, die ich anfangs auch nur nannte, als ich von anderen gefragt wurde, wo ich denn hin will. Als ich die Hälfte gepackt hatte traute ich mir dann auch später Seattle als eigentliches Ziel zu nennen. Bis auf ein etwa 500 km Stück, für das ich eine Fähre nach Vancouver Island nutzte schaffte, ich es auch.
Bald wird Anchorage wieder in den Schlagzeilen stehen. Am ersten Samstag im März startet dort wieder das legendäre Iditarod. Die Bezeichnungen für dieses Rennen sind vielfältig, spektakulär sind sie alle. Das härteste Rennen oder das letzte große Abenteuer sind nur einige Namen. Das Schlittenhundrennen führt bis Nome. Bisher waren es meist genau 1049 Meilen, weil Alaska der 49. Bundesstaat war.
Für mich war Anchorage der Start zu einer wunderbaren Radtour.
Pro: Zentrale Lage, Infrastruktur, Wildnis vor der Stadt Kontra: Betontristesse
1997 lernte ich Anchorage im Verlauf einer Yukon-Alaska Tour kennen. Anchorage liegt sehr schön am Pacifik und bietet sich als Reisenfangsort durch die Flugverbindungen nach Deutschland (gute Erfahrung mit Nonstopflug über Condor)an.Der Übergang zur Wildnis/ Natur ist in Anchorage relativ fließend. Die schönsten,kürzeren Spaziergänge sind entlang des Küstenverlaufes mit Stadtpanorama auf der einen und des Ozeans auf der anderen möglich, Autoparkplatz ... ...Straßen abseits der Hauptstraßen meiden. Anchorage bietet von der Hotelstruktur genug für die erste Nacht, mehr aber nicht, da das Preis- Leistungsverhältnis schlecht ist. Zum Anfang einer Reise sollten Sie Ihre Vorräte in den umfangreichen Supermärkten und Malls einkaufen, auch volltanken, denn A. ist das Angerbot so groß wie nie wieder in Alaska und das Preisniveau im Verhältnis zu Restalaska ebenfalls. Hier bietet sich der sehr gute Laden plus ...
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Pro: wunderschöne Landschaften, gute Wintersportmöglichkeiten, halt mal was ganz anderes Kontra: etwas teurer wie in den Kontinetalstaaten
...Sommer wie im Winter ist Anchorage und Umgebung sehr interessant zu besuchen. Im Winter kann man mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, daß der Schnee an keinem einzigen Tag wegschmelzen wird, also für Schnee ist also genügend gesorgt. Sehr empfehlenswert (aber auch teuer) ist ein Ausflug mit einem sog. Snowmobil mit dem man mit maximal 200km/h durch die Alaskanische Lanschaft fahren kann (ein unglaubliches Erlebnis). Von Eisfischen über Skifahren ...
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Pro: Super Preis Leistungsverhältniss Kontra: keine
...Letzes Jahr machten wir ne Kreuzfahrt mit der Jubile dem kleinsten Schiff der Carnival Cruise.
Einschiffung war in seward bei anchorage. 7 tage lang ging es durch Fjorde und Insellandschaften. Tägliche zwischenstops an Gletschern und kleinen Siedlungen mit viel Goldgräbergeschichte sorgten für viel
Action. Wir konnten sogar ein paar Wahle und sehr viele Delphine beobachten.
So nun zum Schiff :
die kleine Jubile ca 1800 Personen steht aber den grossen in Florida in keiner weise nach.
Alle Bordactivitäten wie z.b. Casino Disco Shows Pool Animation
Essen ist genauso wie bei den grossen nur alles etwas kleiner zu
haben.
Verpflegung (natürlich im Preis drin ) war hervorragend und natürlich den in Amerika ülichen
Service sei es...
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Pro: Zentral in der Innenstadt Kontra: Frühstück nicht bei allen Raten inklusive
...Das Hotel in der Innenstadt von Anchorage hat 251 Zimmer und besitzt neben einem Restaurant, von dem man einen wunderbaren Blick auf den Hafen von Anchorage hat, auch ein beheiztes Hallenbad.
Der Transfer zum sieben Meilen entfernten Internationalen Flughafen von Anchorage ist zwischen 6 und 23 Uhr im Übernachtungspreis eingeschlossen.
Geschäfte, sowie ein mehrstöckiges Einkaufszentrum sind nur wenige Schritte vom Hotel entfernt.
Das Hotelpersonal ist, wie die meisten Menschen in Alaska überhaupt, sehr freundlich und hilfsbereit.
Die Zimmer sind sehr sauber und gepflegt. Neben einer Kaffeemaschine, findet man auf seinem Zimmer auch Bügelutensilien.
Das Frühstück ist nur bei bestimmten Raten im Hotelpreis eingeschlossen....
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Pro: mehr Beinfreiheit, gegenüber anderen Chartergesellschaften Kontra: Weiss ich nicht
...Ich bin ein Condor Fan, weil es wenige Fluggesellschaften gibt, wo die Besatzung so gut auf Draht und freundlich ist. Auf dem Weg nach Rhodos gab es sogar ein Quiz, wo der Gewinner bei der Landung im Cockpit sitzen dufte. Ausserdem bin ich mit Condor schon 3 mal Langstrecke geflogen unter anderem 10 Stunden nach Anchorage, und nie war ein Flugzeug so bequem (Econemy).
Über das Essen beschwere ich mich auch nicht.
Ich kenne Fluggesellschaften,wo man das Essen in Tüten quasi auf den Schoss geworfen bekommt(Northwest).
Bei Condor ist das Essen für diese Verhältnisse gut und abwechslungsreich
Und was die Aktualität von den gezeigten Filme angeht, werden Filme gezeigt, die noch im Kino laufen.
Die Aussencamera ist auch cool... Also immer wieder!!...
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