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Pro Schönes Ausflugsziel, gigantisch
Kontra nichts
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Am Elbstrand in Hamburg liegt der älteste Einwanderer und kann von jedem einlaufenden Schiff bewundert werden. Wer Lust hat kann ihn auch zu Fuß erreichen und ihn bestaunen. Sein Alter wird auf 1,7-1,8 Milliarden Jahre geschätzt und vermutlich kommt er aus Schweden. Deswegen haben ihn die Hamburger auch liebevoll ALTER SCHWEDE genannt.
Wenn ich jetzt sage es handelt sich um einen Stein, glaubt wohl jeder, dass ich langsam verrückt werde. Doch so ganz falsch ist das gar nicht, Nur sagt man bei seiner Größe nicht mehr Stein, sondern würde ihn als Felsbrocken bezeichnen und da er kein Hamburger ist, bis zu seinem Fund, aber schon seit Ewigkeiten im Elbbecken lag, nennt man ihn Findling.Diesen Findling hat man 1999 aus den Wasser geholt und in Nähe seines Fundortes an den Strand verfrachtet, wo er nun, etwas verlassen, von jedem zu bestaunen ist.
..
Das Wetter war an diesem Tag eigentlich optimal. Leicht bewölkt, aber noch recht warm. So war der Weg am Strand noch barfuss zu bewältigen. Als ich den Findling von weitem sah, wirkte er gar nicht so Groß, eher grau und sehr verloren. Doch je näher ich kam, umso klarer konnte ich seine Größe erahnen. Als Maßstab halfen mir die Bäume, die neben ihm nicht mehr ganz so groß erschienen.
Als ich dann vor ihm stand, war ich doch sprachlos. So riesig hatte ich ihn mir nicht vorgestellt. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass er sich von Schweden hierher bewegt hat. Schon die Höhe, fast dreimal so groß wie ich, beeindruckte mich sehr. Sein Umfang natürlich noch viel mehr.Mein Bedürfnis ihn zu berühren war sofort da, Vorsichtig glitt ich mit meiner Hand über die Fläche, die durch die Sonne erhellt war. Ganz warm und glatt fühlte er sich an. Auch in den kleinen Vertiefungen ist er ganz geglättet, fast wie poliert. Im Vergleich zur sonnigen Seit, war die Fläche zur Promenade eiskalt.
Nun verspürte ich die Lust, mich auf den Stein zu stellen. Doch ich fand keine Möglichkeit ihn zu erklimmen. Trotz der Furchen und Wölbungen gibt es keine Möglichkeit (für mich). Den "Stein von Othmarschen", der nicht weit entfernt liegt, konnte ich jederzeit „besteigen“. Doch der ist auch viermal kleiner. Der „Alte Schwede“ lässt sich von mir nicht erklimmen. Mittlerweile ist er als Boulderblock mit Schwierigkeiten bis 7b bei Kletterern beliebt..
Für Touristen lohnt sich der Weg allemal. Schon die Fahrt vom Hamburger Hafen bis Ovelgönne ist ein Erlebnis. Von dort aus ist eine Wanderung am Elbufer schon fast Pflicht. Unterwegs bietet die „Strandperle“ (ganz bekannte Gastronomie), Platz für einen Kaffee mit Blick auf die Elbe. Von dort aus ist es nicht mehr weit zu laufen, bis man den Riesen erreicht.
Ich mache diesen Weg gern mit Freunden, die Hamburg nicht kennen. Ihr Erstaunen beim Anblick des Koloss amüsiert mich immer, denn ich erinnere mich dann an meinen ersten Besuch und meiner Reaktion. Es war eine Mischung aus Ehrfurcht, Neugier und Fassungslosigkeit. Mann, „Alter Schwede“.
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Wer nicht so gern mit dem Schiff fährt, kann auch den Bus oder das Auto nehmennehmen
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christianpirker 27.03.2012 18:50
Lupo889 28.01.2012 11:06
mozarteum 27.01.2012 21:41
mal ne andere sehenswürdigkeit ... lg detlef
travelgirl 27.11.2011 08:38
hansi04 13.11.2011 14:14
BH