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Eine Wanderung zur Alpe Sonnhalde
Pro Sehr gutes Essen | biologischdynamische Bewirtschaftung | sehr höflicher Service
Kontra nix
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Wenn die Bergsaison anfängt, wird es Zeit einen Abstecher auf die Alpe Sonhalde zu machen...
Auf festes Schuhwerk sollte man auf keinen Fall verzichten. Den Weg vom Parkplatz "Buchenegger Wasserfälle" kann man zwar auch in "Turnschuhen" bewältigen, aber im eigenen, gesundheitlichen Interesse, sollte man stabile Bergschuhe anziehen. Außerdem ist es sinnvoll Regenkleidung mitzunehmen, da in den Bergen schnell und unverhofft ein Gewitter aufziehen kann. Dann heißt es: Dringend einen Unterstand suchen (Hütten! Keine Bäume!).
Die meisten Alpen sind heutzutage über einen gut ausgebauten Privatweg per Auto zu erreichen - ein Allrad bietet sich in den meisten Fällen jedoch an. Eine Alpe ist eine solide Hütte oder ein kleines Haus mit Stall und Tenne, manchmal auch mit angeschlossener kleiner Käserei.
Der Sinn einer Alpe? Zum einen wird hier im Sommer das Jungvieh untergebracht. Die so genannten Schumpen (Rinder im Alter von ein bis drei Jahren) verbringen die Sommerzeit hier oben, weil hier die Weiden besonders saftig und gesund sind. Zum anderen sind die Pächter/Besitzer der Alpe hier oben, um das Gelände rund um die Alpe zu bewirtschaften, dazu gehören u.a. Berghänge zu sichern, sowie die Wanderwege und die Natur zu pflegen.
Viele Alpen stellen zudem Bergkäse her und/oder bieten Getränke und kleine Speisen für Gäste an. In seltenen Fällen kann man dort oben auch übernachten. Das Plumpsklo gibt es nur noch selten und fast alle Hütten sind an Strom und Wasser angeschlossen.
Auf der Alpe Sonnhalde sind im Moment nicht nur Schumpen untergebracht, sondern auch Ziegen, Esel, Hühner, Enten, Hasen und Schweine. Wer möchte kann auf Voranmeldung an einer Käserei-Vorführung teilnehmen oder während der Sommermonate aktiv mitarbeiten, indem er das Jungvieh betreut, beim Melken und Käsen hilft sowie Wald- und Weidepflege zur Hand geht. Die Alpe wird nach Demeter-Richtlinien und auf biologischdynamische Weise bewirtschaftet. Ein Vorbild nicht nur für die Region!
Die Preise sind sehr unterschiedlich. Während die Brotzeitplatte mit knapp 10.- EUR schon recht teuer war, lag der gebackene Ziegenkäse mit Kartoffeln für 7,90 im guten Mittelfeld. Der Alpkäse mit Brot für 4,90 EUR war ebenfalls in Ordnung, genauso wie der halbe Liter Spezi für 2,60 EUR.
Man sitzt bei schönem Wetter recht gemütlich auf einer Terrasse. Die Holzbänke sehen zwar nicht sehr bequem aus, aber es lässt sich durchaus ein paar Stunden hier aushalten. Dabei kann man den Blick über die herrliche Allgäuer Berglandschaft gleiten lassen und den Wanderern und Mountainbikern zusehen, die hier vorbei kommen. Wer Anschluss oder Unterhaltung sucht, wird hier nicht lange warten müssen. Wanderer sind sehr kontaktfreudig!
P.S. Aufgrund der unklaren Rechtslage, die das Einstellen von Fotos, die öffentliche Gebäude abbilden, ins Internet ganz oder teilweise unter Strafe stellen, lade ich bis auf weiteres keine Fotos hoch.
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jockel2001 27.12.2009 14:51
XxAnGeLxX 10.12.2009 11:40
kleenerknuffi 28.08.2008 00:30
Creedy18 26.07.2008 18:15
monanina 26.07.2008 17:40