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Pro Fast echtes Andalusien
Kontra Strände in der Umgebung ziemlich überlaufen
Almería – der Spiegel des Meeres!
Almería liegt am östlichen Rand von Andalusien, jeweils etwa 220km südlich von Murcia und östlich von Málaga an einer Bucht am Mittelmeer.Der gleichnamige Golf wird im Osten begrenzt durch die Sierra de Gata mit dem Cabo de Gata. Von der Seite gesehen wirkt dieses Gebirge wie das Bild einer sich duckenden Katze. Es scheint, als ob sie sich vor dem Seewind schützen wollte, der über die Berge des Naturparks Sierra de Gata streift.
Der südöstliche Teil der Bucht begrenzt die Landzunge etwa zwischen El Parador und Adra. Diese heiße Ebene, von Nordwind durch die Sierra de Gador geschützt, wird als Garten genutzt. Deshalb meint man, es habe geschneit, so viele mit Plastikplanen abgedeckte Flächen sind hier zu sehen. An der Küste gibt es dort verschiedene Touristenburgen, wie die „Urbanisación“ Roquetas de Mar oder Almerimar.
Von den Nordwinden wird Almería durch die Ausläufer der Sierra de Gador und der Sierra de Alhamilla geschützt.
Klima:
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Die Costa del Sol liegt im Windschatten der Gebirge, besonders Almería. Demzufolge regnet es hier recht selten. Im Norden von Almería gibt es sogar richtige Wüstengebiete.
Die Provinz zählt zu den niederschlagsärmsten Gebieten Europas. Wenn es aber einmal regnet, so ist es wie die Sintflut (aber nur kurz). Im Sommer und Herbst können die Tagestemperaturen bis über 40°C steigen. Besonders in der Stadt wird es fast unerträglich. Glücklicherweise ist die Luft trocken, daher wird es nicht schwül, und vom Meer weht eine angenehme Brise.
Die Strände sind auch nicht weit.
Im Durchschnitt gibt es 320 Sonnentage im Jahr! Die Wassertemperatur beträgt im Sommer bis Ende September über 22°C. Im Winter wird es auch nicht richtig kalt, denn dann schwanken die Tagestemperaturen um die 19°C, und die Sonne scheint mindestens 6 Stunden (garantiert). Baden im Winter können aber nur die „Nordlichter“, denn die Spanier würden bei ca. 15°C sicher erfrieren.
Erst 1939, nach Ende des Bürgerkrieges, machte man sich auf, die armen Stadtviertel durch moderne Wohnhäuser zu ersetzen. Der Aufbau der durch die Kämpfe zerstörten Kirchen und anderen historischen Einrichtungen begünstigte dieses Vorhaben.
Mit der Entwicklung des Ferntourismus Anfang der 60er Jahre entdeckten die Reisemanager einen der Reichtümer dieser Provinz: Die Sonne. Sogar die Filmindustrie Hollywoods fand im nahen Tabernas natürliche (und billige) Kulisse für viele Westernfilme. Heute ist Almería eine lebendige Metropole mit Industrie, Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Die Stadt aktuell:
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Die Einwohnerzahl der Provinz beträgt etwa 440 000, davon leben in Almería
ca. 160 000 Menschen. Die meisten Arbeitsplätze gibt es direkt oder indirekt in der Tourismusbranche. Almería besitzt eine Universität, ein Archäologisches Museum und einige Bibliotheken. Es gibt auch eine Stierkampfarena. Manche Internationale Firmen, wie z.B. Siemens, haben auch hier ihre Niederlassungen.
Der Hafen verbindet die Provinz mit Melilla (spanische Enklave in Marokko). Die Überfahrt der Autofähre nach Melilla dauert etwa 8 Stunden. Wer kurz Afrika besuchen will, kann diese Möglichkeit nutzen.
Zu den Stränden von Roquetas über Aguadulce fährt ein klimatisierter Linienbus. Fahrtzeit ca. 50 Minuten, Preis 1,77 €.
Sehenswürdigkeiten
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Die bereits erwähnte Festung Alcazaba ist das von überall sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Sie ist wohl die best erhaltene maurische Festung in Spanien. Danach kommt die Kathedrale, eine von den Reyes Católicos umgebaute Moschee. Der Form nach, wurde sie in der Vergangenheit sicher auch als Festung genutzt. In der Kirche Santo Domingo wird im prächtigen Rahmen die Schutzpatronin von Almería, La Virgen del Mar, die Jungfrau des Meeres verehrt. Sie ist auch die Patronin der Fischer.
Schön angelegt ist die mit Pinien gesäumte Promenade entlang des Hafens. Im Schatten der Bäume kann man inmitten exotischer Pflanzen sich an verschiedenen Wasserspielen erfreuen, wie z.B. einem Brunnen mit künstlerisch gestalteter Delphingruppe.
Ausflugsziele:
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Abgesehen von so bekannten Zielen, wie Granada in der Sierra Nevada oder die höchsten Berge des Festlandes Mulhacén(3482) und Pico de Veleta(3398) über die höchste Strasse Europas (bis 3470 Meter), bieten sich entzückende Möglichkeiten in der Provinz Almería an. Denn die Entfernungen sagen nicht viel über die Fahrtzeit zu entlegenen Zielen.
In der näheren Umgebung von Almería ist am Meer der Strand von San José zu empfehlen, der, weil schwer zu erreichen, noch nicht überlaufen ist. Bekannte Badeorte, wie Aguadulce, Roquetas de Mar, Mojacar oder Almerimar bieten etwas Leuten, die mehr Gesellschaft wünschen.
Wer mit den Kindern vor einer echten Westernkulisse einen Privatfilm drehen möchte, sollte nach Tabernas fahren. Dort viele Western-Filme gedreht, sogar "Bonanza".Am Cabo de Gata oder in der Sierra Gador kann es sehr einsam werden. Arabischen Charakter haben noch viele Dörfer, wie z.B. Felix bewahrt. Auch Enix - die Taube in den Bergen – hat mir gut gefallen.
Die karge Landschaft der Provinz mit pittoresken Dörfern, die gleichsam wie Oasen weiße und grüne Farbtupfer bilden, lässt keinen Besucher unberührt.
Wer blühende Landschaften, wie die der Toskana sucht, wird enttäuscht sein. Menschen, die hier den Hauch einer uralten Geschichte spüren, werden vom Reiz dieser Gegend und von ihren Bewohnern begeistert sein und immer wieder zurückkommen!
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Jollynchen 12.01.2012 07:29
hasen4 29.11.2011 06:44
Fossil79 19.11.2011 11:12
MaeusleXXL 29.06.2011 12:43
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