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Erfahrungsbericht

für Allgemeines zu USA-Nationalparks
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5 Sterne Nationalparks im Südwesten der USA (Einige Tipps)
13 von 13 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro NATUR PUR - das sollte eigentlich reichen

Kontra teilweise sehr hohe Preise

Der Autor

Gintaut Seit 6 Aug 2003

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Auf unserer Hochzeitsreise durch die Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Utah (teilweise) und Arizona (teilweise) haben meine Frau und ich natürlich auch viele Nationalparks besucht. Deshalb nachfolgend ein paar (natürlich subjektive) Tipps dazu:

ALLGEMEIN:
- Am besten ist es, sich zu Beginn einer Rundreise den sogenannten National Park Pass zu kaufen (gibt es am Eingang eines jeden Parks). Dieser kostet ca. 45 Dollar und man hat damit in jeden Nationalpark ein Jahr lang den Eintritt abgegolten. Gültig immer für ein Auto, unabhängig von der Anzahl der Insassen. Bei Besuch von mehr als 4 Parks amortisiert er sich auf jeden Fall!
- Unbedingt immer festes Schuhwerk mitnehmen, da viele Wanderwege (zum Glück) unbefestigt sind. Außerdem immer ausreichend Wasser/Getränke (besonders im Sommer) und Essen mitnehmen (da sehr sehr teuer innerhalb der Parks).
- Ratsam ist es vor den Parks noch einmal voll aufzutanken, da die wenigen Tankstellen in den Parks oft um 50-100% mehr verlangen.
- Kartenmaterial bekommt man immer am Eingang eines Parks umsonst, so das man keine speziellen kaufen muss.

YOSEMITE NATIONAL PARK:
Der landschaftlich schönste und beeindruckendste unter den Parks im Südwesten, aber gerade deshalb auch sehr überlaufen – besonders in den Sommermonaten. Im Tal kann man überall wunderschön Picknick machen, Grillplätze sind auch vorhanden, sowie (allerdings extrem überteuerte) Campingplätze und ein Hotel. Wir haben nicht im Park übernachtet, sondern sind noch am selben Tag weiter gefahren und haben außerhalb unser Quartier aufgeschlagen. Unbedingt zu empfehlen ist eine Fahrt über den im Osten gelegenen Tioga-Pass, der sogar im Sommer oft noch verschneit ist, während im Tal Hochsommer herrscht. Auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen!

MONO LAKE:
Eigentlich kein Nationalpark und direkt am Ausgang des Yosemite gelegen, aber dennoch gerade in den Abendstunden zu empfehlen, wenn die Sonne untergeht. Seltsame Salzablagerungen erinnern an Science Fiction und sind sehr beeindruckend. Umsonst übrigens! Wer will, kann etwas 20 km weiter auch noch Bodie mitnehmen, eine sehr nette große alte Geisterstadt aus der Zeit des Goldrauschs. 5,- Dollar Eintritt pro Fahrzeug.
Empfehlung: Tagsüber im Yosemite und abends in der Nähe vom Mono Lake übernachte, um abends den Sonnenuntergang genießen zu können.

BRYCE CANYON:
Relativ klein und überschaubar. Besonders morgen bei Sonnenaufgang sehr schön. Welchen des zahlreichen Aussichtspunkte man wählt ist wirklich völlig wurscht . sie sind alle wunderschön! Eine Rundwanderung von einer Stunde zwischen den Gesteinsformationen ist sehr schön. Zeit: ca. 2-4 Stunden

ZION NATIONAL PARK:
Klein und nur zu Fuß oder per Buss zu erkunden, da die Amerikaner hier mal ausnahmsweise Ökologieschutz betreiben. Sehr schön um Tiere zu bebachten und ein bischen zu wandern. Nicht so überlaufen wie alle anderen Parks.

VALLEY OF FIRE:
Kurz vor Las Vegas und wunderschöne rote Gesteinsformationen. Einmal durchfahren reicht aus. Ca. 1 Stunde zusätzlich einplanen.

MONUMENT VALLEY:
Monument Valley liegt am A.... der Welt! Man fährt 3-4 Stunden durch absolutes Nichts und dabei sind schon eine 50-Meilen Abkürzung durch noch mehr Nichts über unbefestigte Dirtroads mit eingerechnet.
Wenn man dann dort ist sieht man erstmal nichts, da die berühmten Felsen hinter einer Anhöhe versteckt sind, auf die man nur rauf darf, wenn man 5,- Dollar zahlt! Der Pass gilt hier nicht. Die Felsen sind schön anzusehen und man kann zwischen Ihnen hindurchfahren, aber alles in allem etwas enttäuschend dort. Und vor allem extreme Hitze. Wir waren im Juni dort und hatten ca. 45-50 Grad und es gibt dort keinen Schatten!

GRAND CANYON:
Riesig. Wunderschön und absolut unbeschreiblich. Wir waren am South Rim, was Gott sei Dank nicht ganz so überlaufen war, aber trotzdem noch eine Menge Leute unterwegs. Hier kann man – wenn man will – einen ganzen Tag verbringen.

DEATH VALLEY:
Verdammt heiß und ein immens großes Gebiet. Unbedingt ansehen sollte man sich Badwater, den tiefsten Punkt der USA, Zabriskie Point und die Stovepipe Wells. Unbedingt einen ganzen Tag einplanen, da man sehr weite Entfernungen zwischen den einzelnen Anlaufpunkten zurücklegen muss und schon allein dadurch sehr viel Zeit verliert. Aber nichts desto trotz sehr empfehlenswert und irgendwie nicht von dieser Welt. Aufgrund der weiten Entfernungen wirkt es dort auch nicht so überlaufen wie in anderen Parks.

JOSHUA TREE UND MOJAVE DESERT:
Beide nicht wirklich aufregend, kann man sich sparen. Mojave ähnelt ein wenig dem Death Valley und JT ist nur wegen der Trees berühmt, die man auch am Strßenrand in dieser Region überall findet.


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Kommentare

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  • YinYang512 20.06.2007 14:51
    Bewertete diesen Bericht als
    hilfreich

    Am Grand Canyon ist gerade das SouthRim total überfüllt, das NorthRim ist dagegen wenig besucht! Ansonsten ein netter Überblick über die 'Standard-Route' im Südwesten. Hab ich auch schon 2mal gemacht.

  • Gigix 29.10.2003 23:24
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • atek 29.10.2003 18:24
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • chris-hh 29.10.2003 17:50
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Raimok 29.10.2003 17:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Gerade der Südwesten ist eine Traumgegend. Wir haben uns ab und zu am Abend in den Märkten vor Ort eingedeckt und sind noch vor dem Sonnenaufgang in die Parks gefahren, um den Sonnenaufgang zu geniessen. Einfach ein unbeschreibliches Erlebnis - allein die Farbspiele auf den Felsen. LG Raimo

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