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Pro Nähe zum Meer, erholsam, sauber, freundliches Personal
Kontra Agía Pelagía als Urlaubsort eher langweilig
Ich gebe es zu: Ich habe meine große Liebe betrogen. Es war im Urlaub, und ich bereue nichts.
STOPP: Wer sich nun wundert, warum er für diesen Bericht keine Personalausweisnummer eingeben musste, dem sei gesagt, dass ich natürlich in keinster Weise meinen Schatz betrogen habe, sondern von einer ganz anderen Leidenschaft spreche: Ich habe dieses Jahr mein Lieblingsland Schweden beiseite gelassen (zugegeben nicht ganz freiwillig – verschiedene Umstände haben es dieses Jahr bisher nicht möglich gemacht) und bin in die völlig entgegengesetzte Richtung gereist, nämlich nach Kreta. Alle paar Jahre ist mal eine Reise in den Süden fällig, die ich dann aber ganz bewusst aussuche und wobei ich viel Wert auf Erleben und Kultur lege. Ich bin also kein typischer Strandurlauber und werde es wohl auch nie werden, könnte statt dessen tagelang über die Ruinen irgend welcher Tempel klettern oder Erlebnisfahrten machen. Dies vorausschickend kam ich am 19. September 2004 nach Kreta.Über Thomas Cook haben wir ein All Inclusive-Hotel an Kretas Nordküste gebucht, von dem ich Euch hier berichten möchte: das Alexander House.
***Lage***Das Alexander House liegt im Norden Kretas an der Bucht von Agía Pelagía. Das kleine, 400 Einwohner zählende Dörfchen gehört zum Bezirk Heraklion. Die Transferzeit vom Flughafen in Heraklion betrug ca. 40 Minuten, was ganz angenehm war, weil man ja doch seit 3:00 Uhr auf den Beinen war (der Flug war um 05:05 Uhr...) und sich freute, endlich in seinem Hotel anzukommen. In direkter Nähe zum Hotel gibt es Geschäfte und Tavernen, zum Strand muss man ca. 150 m über eine kleine Straße laufen.
Das Hotel selbst ist in Hanglage gebaut, so dass es innerhalb der Anlage viele Treppen gibt. Für Behinderte ist es daher nicht geeignet, da zwar einige Rampen vorhanden sind, die aber bei weitem nicht ausreichen und einige Etagen schlichtweg nur zu Fuß zu erreichen sind.***Der Empfang***
Wir kamen gegen 10:45 Uhr in unserer Hotelanlage an. Dass das Zimmer noch nicht bezugsfertig sein würde, hatten wir aufgrund unseres sehr frühen Fluges schon erwartet. Der Rezeptionist empfing uns freundlich, erklärte uns schon einmal alles und ließ uns das Gepäck an der Rezeption abstellen. Danach durften wir, bis das Zimmer so weit war, schon einmal an der Snack Bar etwas trinken. Auch die dortige Bedienung war sehr freundlich und rückte sofort ein Getränk heraus, ohne nach unserem All Inclusive-Ausweis zu fragen. Immerhin kannte sie uns ja noch nicht und ich hatte damit gerechnet, ihn vorzeigen zu müssen.***Das Zimmer***
Nach einer Halbenstunde war unser Zimmer bezugsfertig. Ein weiterer Angestellter kam, um uns die Koffer ins Zimmer zu tragen. Das fiel mir sofort positiv auf und es sollte sich die ganzen 12 Tage über bewahrheiten: Stets war hilfsbereites Personal zur Hand. Wir gingen hinterher und genossen schon einmal den Anblick der Anlage mit ihren Blumen, dem Pool und dem Meerblick.Das Hotel verfügt insgesamt über 83 Zimmer, ist also im Vergleich zu den großen Ferienanlagen eher klein und daher etwas persönlicher. Wir hatten ein so genanntes Familienzimmer gebucht, d.h. es hatte neben einem Schlafraum, der mit einem Doppelbett, einem großen Schrank, einem Tisch mit zwei Stühlen und einem separaten Schreibtisch plus Stuhl und Telefon ausgestattet war, noch einen Wohnraum mit einer Couch, einem Tisch, einem Kühlschrank, SAT-TV und einem weiteren Schrank. Von dortaus gelangte man ins Badezimmer mit Badewanne (durch den Duschvorhang auch zum Duschen geeignet), Toilette, Waschbecken. Alle Räume waren pikobello sauber und gepflegt. Im Schlafzimmerschrank befand sich ein Safe, den wir dann noch für die Gesamtdauer von 12 Tagen zu einem Preis von 25 Euro mieteten. Dies waren sogleich die einzigen Kosten, die in dem Hotel für uns außerhalb des All Inclusive-Preises noch anfielen.
Besonders freuten wir uns über die Klimaanlage, die wir individuell regeln konnten und die uns immer zu einem kühlen Klima im Zimmer verhalf. In der Kommode fanden wir eine elektronische Fliegenfalle, die mit Hilfe kleiner Duftblättchen die Stechmücken abschrecken sollte, doch es sollte sich zeigen, dass sich die Biester völlig unbeeindruckt neben das Gerät setzten, so dass man eigentlich nur versuchen konnte, sie erst gar nicht ins Zimmer zu lassen oder vor dem Schlafengehen schnell zu erlegen. Doch hatten wir generell ein niedrigeres Fliegenaufkommen als seinerzeit auf Lanzarote.***Das Restaurant oder: The same procedure as every day***
Um es einmal vorweg zu nehmen: Die Überschrift soll nicht bedeuten, dass es jeden Tag das gleiche Essen gab. Vielmehr gilt es einem Kellner, den wir im Laufe unseres Aufenthaltes „James“ tauften, da er wie der Butler James in „Dinner for One“ so viel stolperte, und dies Tag für Tag aufs Neue. Während eines Abendessens von durchschnittlicher Verweildauer konnte es passieren, dass James zehnmal durch die Gegend polterte. Überraschenderweise ging dabei verhältnismäßig wenig zu Bruch. Amüsant war es allemal, so dass wir uns vor dem Essen schon richtig auf James freuten. Ein Essen ohne James war ein verlorenes Essen!!!Wir eingangs erwähnt, hatten wir All Inclusive gebucht, so dass wir rundum versorgt waren. Da es sich generell um ein All Inclusive-Hotel handelt, gab es zwar besagten Ausweis, aber wir mussten keine bunten Bändchen am Armgelenk tragen, um uns als All Inclusive-Gäste zu identifizieren, da die anderen ja auch keine andere Verpflegungsform gebucht hatten.
Das Frühstück fand von 7:30 Uhr bis 9:45 Uhr im Restaurant statt und war kontinental, d.h. es gab alles, was es zu Hause auch gibt. Ein typischer Kreter frühstückt spärlich mit ein wenig Kaffee und etwas Weißbrot, so dass das Hotel gut daran tat, ein wenig mehr aufzutischen. Es gab fünf Sorten Marmelade, Honig, Nutella, Müsli, Cornflakes, Quark, Brötchen, Wurst, Käse, Kuchen, 7-Minuten-Eier, Süßes wie z.B. Hörnchen, Obst, Orangen- und Grapefruitsaft, verschiedene Teesorten und Kaffee. Mir fehlte ein wenig mein Vollkornbrot oder ein Vollkornbrötchen, da es wirklich nur Weißbrot gab, aber daran hänge ich mich nicht auf. Es war auf alle Fälle für jeden etwas dabei.Ab 10:00 Uhr gab es dann den ganzen Tag über Getränke an der Snack Bar, die sich in der Außenanlage des Hotels befand und einen schönen Blick auf den Pool und – je nachdem, wo man saß - auch auf das Meer hatte. An gleicher Stelle gab es auch ab 12:15 Uhr das Mittagessen. Dies bestand aus Salaten, drei bis vier Hauptgerichten (z.B. Pizzastücke, verschiedene Art von Fleisch, Fisch, Gemüse etc.) und Nachtisch, der meist die Auswahl aus zwei süßen Teilchen (z.B. Mandel-Honig-Teilchen) und viel Obst (Trauben, Melonen,...) lies.
Den ganzen Tag über gab es Eis. Okay, dies war nicht die Waffe – es schmeckte recht künstlich – aber es war wenigstens vorhanden. Zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr gab es Kuchen, was meist Rührkuchenteig und Plätzchen war.Das Abendessen fand dann wieder im Restaurant statt, und zwar zwischen 19:00 Uhr und 21:15 Uhr. Es wurde um angemessene Kleidung gebeten. Dies fand ich passend, so dass einem in Sandalen steckende Tennissocken oder Bierbäuche zum Abendessen erspart blieben. Das Abendessen war ähnlich wie das Mittagessen aufgebaut, nur eben noch viel reicher in der Auswahl. Der Schwerpunkt lag auf griechischen Produkten, aber es war für jeden etwas dabei. Gerade mit dem Gedanken an kleinere Kinder war es gut, dass immer ein Teigwarengericht dabei war (z.B. Spaghetti), das mit zwei verschiedenen Soßen kombiniert werden konnte. So musste niemand verhungern! Auch gab es meist Pommes oder Kroketten. Zum Nachtisch gab es eine reiche Auswahl an Kuchen, Eis und Obst. Natürlich gab es wie auch überall Menschen, die sich ausgiebigst über das Essen beschwert haben, aber das kennt man ja. Einige wollten mehr griechisches Essen, andere wiederum nicht. Da kann ich nur sagen: Bei einem Buffet, das beides anbietet, dürfte es nicht schwer sein, für sich etwas zu finden. Oder stört den ein oder anderen alleine schon die pure Anwesenheit eines bestimmten Gerichtes?! Mich persönlich hat niemand zum Essen einer bestimmten Speise gezwungen.
Im Anschluss an das Abendessen öffnete die Abendbar, von der man einen wunderschönen Blick aufs Meer hatte. Dort gab es bis Mitternacht jedwede Getränke – auch alkoholische wie z.B. diverse Cocktails– umsonst. Nur nach Mitternacht wurde für alkoholische Getränke eine Gebühr erhoben. Doch da die Bar meist gegen 00:30 Uhr schloss, wurde niemand arm dabei.***Animation***
Ich muss vorausschicken, dass ich ein Mensch bin, der sich im Urlaub erholen möchte. Gleichzeitig schaue ich mir gerne Sehenswürdigkeiten an. Dabei versuche ich immer, Besichtigungen und Ausflüge mit ruhigen Tagen zu kombinieren. Ich brauche keine Animation oder wilde Parties im Urlaub und scheue Anlagen, wo „Halligalli“ zu erwarten ist. Da das Hotel im Prospekt schon als recht ruhig dargestellt wurde, war dies mit ein Grund, warum wir uns für das Alexander House entschieden haben. Und wir wurden nicht enttäuscht: Bis auf besagte Nachtbar, die ja zu vertretbaren Zeiten schloss, gab es keine Unterhaltungsmöglichkeiten im Hotel, d.h. auch keine Folkloreabende, Barbecues o.ä.. Für Nachtschwärmer ist es daher nicht geeignet, da auch die Umgebung sehr ruhig ist und die einzige Disco des Dorfes recht weit vom Hotel entfernt ist. Dafür ist es nachts einfach nur herrlich ruhig. Es gab einige Gäste, die im Gästebuch geschrieben haben: „Das Hotel ist nichts für junge Leute!“ Nun, ich denke, es ist weniger eine Sache des Alters als des Naturells. Ich war schon immer von Natur aus ruhig und ging mit 16 genauso wenig in Discos wie heutzutage. Die Kunst ist es eher, die Reiseprospekte richtig zu lesen. Beim Alexander House war von vornherein klar, dass keine Party zu erwarten war. Vielleicht ließe sich mancher Frust vermeiden, wenn die jeweiligen Reisebüros vor der Reise ihre Kunden entsprechend besser beraten und gezielter auf deren Bedürfnisse eingehen würden, da ein Angestellter eines Reisebüros sicher noch mehr aus einer Hotelbeschreibung, wo ja oft einiges zwischen den Zeilen steht, herauslesen kann. Ich denke, vieles geht an dieser Stelle schief und so sind Enttäuschungen vorprogrammiert; was für uns ein Traumurlaub war, war für andere vielleicht weniger beglückend.***Der Pool***
In der Hotelanlage befindet sich ein Pool. Dieser hat ein separates Kinderbecken mit 0,60 m Tiefe und ein Schwimmerbecken. Dieses ist ca. 15 m lang und 10 m breit, so dass es vielleicht in der Hochsaison knapp werden könnte. Gegen die 50 m – Bahnen unseres heimischen Freibades, wo ich im Sommer immer eine Stunde Ausdauerschwimmen praktiziert habe, war dies natürlich sehr kurz. Ich habe mir immer Schwimmzeiten ausgesucht, in denen ich fast alleine im Wasser war. Da ich nicht immer an irgendwelchen Mauern umdrehen wollte, habe ich mir bald angewöhnt, im Quadrat zu schwimmen. Dies ging ganz gut. Da der Garten komplett im Reiseprospekt abgebildet war, wussten wir, dass kein Riesenpool zu erwarten war, doch die meisten Gäste gingen tagsüber ohnehin an den Strand.Das Schwimmerbecken senkt sich im Verlauf von 1,40 m auf 3,20 m ab, so dass man am einen Ende des Beckens getrost das Sprungbrett nutzen kann.
Auch der Pool war immer sehr sauber. Als wir an einem Tag einen ziemlichen Sturm hatten und viele Blätter der Blumen und Bäume aus dem Hotelgarten im Pool lagen, waren diese binnen kurzer Zeit herausgefischt. Also ein weiteres Plus für das Alexander House.***Was gibt’s sonst noch alles im Alexander House?***
Zum All Inclusive-Preis gehört außerdem ein Fitnessraum, der den ganzen Tag über genutzt werden kann. Man muss lediglich an der Rezeption den Schlüssel verlangen, da er an einer Seite liegt, wo auch Fremde theoretisch in den Raum gelangen könnten, so dass es wohl besser ist, ihn zu verschließen. Aber das ist ja kein Problem. Als wir auf Kreta waren, waren wohl nur faule Socken im Alexander House, denn ich habe nie jemanden im Fitnessraum gesehen (fairerweise muss man dazu sagen, dass wir auch nie drin waren). Von außen konnten wir diverse Geräte erkennen, so z.B. einen Stepper, einen Home Trainer und zahlreiche andere Folterinstrumente, deren Namen ich noch nicht mal kenne.An anderer Stelle findet man eine Tischtennisplatte, die während unseren Aufenthaltes auch rege benutzt wurde. Ein Billiardtisch befindet sich nahe des Konferenzraumes im Souterrain.
Das Hotel verfügt über sieben Mountainbikes, die auch auf Anfrage bei der Rezeption gemietet werden können – auch kostenlos. Auch dies haben wir nie versucht, da die ganze Gegend wahnsinnig gebirgig war und wir selbst mit Mountian Bikes keinerlei Lust verspürten, uns auf den Drahtesel zu schwingen. Zu meiner sportlichen Verteidigung muss ich jedoch sagen, dass ich täglich schwimmen war...Weiterhin gibt es einen Miniclub für die Kleinsten, der von außen wie ein Kindergarten aussieht mit diversen Spielsachen und gemalten Bildern an den Wänden. Dieser sollte täglich von 10:00 Uhr bis mindestens 15:00 Uhr geöffnet sein, an bestimmten Tagen sogar länger. Ich schreibe hier „sollte“, denn ich habe da nie Kinder gesehen, obwohl Kinder im Hotel waren. Das Angebot des Miniclubs besteht wohl nur zur Hochsaison. Hier muss ich den ersten Tadel erteilen, denn dies ging so aus dem Prospekt nicht hervor! Wer wirklich darauf aus war, seine Kinder ab und zu abgeben zu können, musste zwangsläufig enttäuscht werden, und dies war der einzige Punkt, wo die Hotelbeschreibung im Katalog von der Realität abwich.
***Der Ort Agía Pelagía***Dies ist mein Hauptkritikpunkt, den ich am Hotel üben muss, obwohl das Hotel eigentlich nichts dafür kann. Der Ort ist recht klein, und was uns eindeutig fehlte, war eine Art Promenade, ein Ortszentrum oder eine sonstige Möglichkeit, sich abends nach dem Essen nochmals die Beine zu vertreten, zu bummeln oder irgendwo gemütlich ein Eis zu essen. Bis auf einen schmalen betonierten Bürgersteig am Strand war nichts mit Promenade und innerhalb des Ortes gab es auch wenig attraktive Flaniermeilen. Ich meine damit nicht, dass das Dorf hässlich war – nur fehlte das gewisse Etwas. Wohin man auch lief, stieß man sehr schnell an die geographischen Grenzen des Dorfes. Auf der einen Seite war der Strand und das Meer, auf der anderen Seite war ein Gebirge und wieder auf einer anderen Seite gelangte man nach einigen hundert Metern auf die offene Landstraße ohne Gehwege für Fußgänger, so dass man nie weit laufen konnte. Teilweise dachten wir etwas wehmütig an unseren Lanzarote-Urlaub vor einigen Jahren, wo wir abends noch immer lange Spaziergänge unternommen hatten.
Wer gerne am Strand liegt, konnte diesen in Agía Pelagía zwar nutzen, doch er war sehr schmal, so dass bei stärkerem Wellengang die Liege gerade zwischen Ufer und den Bürgersteig, der den Strand von den Tavernen trennte, passte. Einen kurzen Fußweg weiter wird der Strand jedoch offener, so dass ich, hätte ich am Strand liegen wollen, sicher den entfernteren Abschnitt genutzt hätte. Nun war mir dies persönlich egal, da ich mich höchst wahrscheinlich nach spätestens einem halben Tag am Strand langweilen würde. Für mich war es eigentlich nur positiv, seine drei bis vier Schritte durch den Sand zu machen und schon im Meer zu sein, ausgiebigst zu schwimmen und genauso schnell wieder aus dem Wasser herauszukommen. Doch wer Wert auf ein aktives Strandleben legt, sollte sich lieber einen anderen Ferienort aussuchen, also Vorsicht! Vom Alexander House zum Strand sind es ca. 150 m zu Fuß. Ich war mehrere Male im Meer und fand es noch angenehm warm. Die Wassertemperatur war zwar nirgends angeschrieben, aber aufgrund des örtlichen Wetterberichts würde ich sie bei 24° C ansiedeln. Laut Aussagen der Einheimischen war der diesjährige September auf Kreta ungewöhnlich heiß, so dass noch Tagestemperaturen bis zu 30° C erreicht wurden, während sie sonst üblicherweise um die 25 °C in dieser Jahreszeit liegen. Dies merkte man natürlich auch an der Wassertemperatur.Wer gerne einen Mietwagen leiht oder mit dem Bus eine Tagesfahrt macht, hat dadurch zwei schöne Alternativen, mit denen man den Ort auch mal verlassen kann. Bei beidem sind entweder die Rezeption oder der jeweilige Reiseleiter gerne behilflich. Ein Linienbus fährt täglich mehrmals in der Nähe des Hotels ab nach Heraklion. Die Busfahrkarten kann man bereits an der Rezeption zu einem Preis von 2,50 Euro kaufen.
***Preis***Wir haben für die 12 Tage All Inclusive 900 Euro pro Person bezahlt, was ich im Hinblick auf die enthaltenen Leistungen für gerechtfertigt halte. Wir waren in der Saison unterwegs, die direkt auf die Hauptsaison folgte, d.h. es geht natürlich auch noch billiger, wenn man später verreist oder auf ein Last Minute- Angebot wartet.
***Fazit***Von mir bekommt das Hotel vier Sterne (was auch seiner offiziellen Kategorie entspricht). Ich ziehe lediglich einen Stern ab für den Ort an sich. Ich habe versucht, in meinem Bericht herauszuarbeiten, für wen das Hotel geeignet ist und für wen nicht. Wer sich also der Zielgruppe angehörig fühlt, wird wunderschöne Tage in dem Hotel verleben können und ich kann es guten Gewissens empfehlen.
Würde ich selbst nochmal ins Alexander House fahren? Dies sicher, aber für einen zweiten Urlaub nur noch für eine Woche, und zwar wegen der Umgebung, die mich wie beschrieben weniger überzeugt hat. Auch die interessantesten der angebotenen Tagesfahrten, die für den Großraum Heraklion angeboten werden, haben wir mitgemacht, so dass ich für einen zweiten Erlebnisurlaub einen anderen Standort wählen würde. Wer zum ersten Mal nach Kreta kommt, findet überall viel Neues, doch wenn man die Ecke schon ein wenig kennt, reicht eine Woche im Alexander House völlig aus. Dies ist schade, da das Hotel an sich überzeugend war und sich das Personal wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben hat. Doch leider scheitert das Hotel ein wenig an seiner Umgebung.Das Hotel hat auch eine Home Page: www.alexanderhouse.gr Leider finde ich diese nicht so wahnsinnig aussagekräftig und ein wenig knapp, aber Ihr könnt sie Euch ja mal ansehen. Anbei noch ein paar Fotos aus der Anlage und Agía Pelagía. Mir fällt gerade auf, dass ich kein einziges Foto von unserem Zimmer habe, aber glaubt mir einfach, dass es hübsch war.
Bis zum nächsten Kreta-Bericht,
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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nicki28 12.09.2010 17:57
germanlord 28.04.2010 10:23
Vielen Dank für den ausführlichen und anschaulichen Urlaubsbericht! Ich selber war 1996 für 14 Tage (als Single) dort und reise dieses Jahr mit Familie noch mal hin... Bin gespannt.. Gruß Peter
Skywalkeratwork 25.09.2006 10:10
skyfly777 10.02.2005 19:00
DJ_Skip 15.01.2005 09:26