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| Userbewertung | 80 Erfahrungsberichte |
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Mit der AIDA durch die Karibik
Pro Faires Preis, Einzigartiges Erlebnis, Top Stimmung
Kontra Zu wenig Liegen an Deck
Detailbewertung
| Umfang des Bordprogrammes: | |
|---|---|
| Attraktivität der besuchten Orte: | |
| Zeit beim Landgang war: | |
| Ausstattung der Zimmer: | |
| Qualität des Essens: | |
| Service | |
| Erlebniswert: |
Hallo alle zusammen,
Denn nach einiger, langer Überlegung und mehrmaligem Aufschieben, habe ich mich nun letztes Frühjahr von einem Bekannten hinreisen lassen die Aida Kreuzfahrt durch die Karibik mitzumachen. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich noch herausstellen sollte.
Die Reise ging vom 02. Januar bis zum 09. Januar. Was ich in diesen 7 Tagen (mit die schönsten Urlaubstage meines Lebens) an Eindrücken sammeln konnten, möchte ich hier nun schildern um noch mehr Leute davon überzeugen zu können wie gigantisch ein Aidaurlaub ist.Das Ganze beginnt selbstverständlich schon mit dem Flug ab Deutschland (bei mir ab Frankfurt/Main), und das ist eigentlich auch schon eines der ganz wenigen Dinge die etwas negativ waren. Denn Seetours (so hieß der Reiseveranstalter der Aida-Clubschifftouren damals – Heute: Aida Cruises) bedient sich ausschließlich dieser kleinen „Touristen Mallorca Maschinen“ die halt ein wenig eng sind (zumindest für mich mit 1,86m). Für einen Spanienflug von 1,5 Std. auch ganz OK aber in die Karibik sind es leider nun mal 10 Stunden Flug und da ist das dann schon relativ lange wenn der Sitz eng ist.
Aber wie dem auch sei, gegen Mittag um 14 Uhr waren wir endlich dort. Wir landeten in Casa del Campo auf der Dominikanischen Republik. Als mir beim Aussteigen die karibische Sonne ins Gesicht scheinte und der strahlend blaue Himmel über das Strohdach (jawohl, richtig gehört) des Flughafens lachte, waren die anstrengenden Flugstunden ziemlich schnell vergessen. (Vor allem als ich mich daran erinnerte dass ich wenige Stunden zuvor in Deutschland noch –5°C erleben mußte)
Nur wenige Meter vom Flugzeug entfernt, standen auch schon die blauen Busse mit dem „Aida“ Schriftzug für uns bereit. Alles war sehr übersichtlich denn der Flughafen fasste nur ca. 5 Flugzeug und war direkt mit der Hauptstrasse verbunden. Koffer mußten wir keine mitnehmen oder abholen, denn uns wurde gesagt, diese kämen direkt aufs Schiff. Denn so wie es aussah waren im dem Flieger ausschließlich Aida-Touristen.
Und da lag sie.
Vor uns drohnte der riesige, majestätische, weiße Gigant. Ein toller Augenblick, denn in Wirklichkeit ist sie noch größer und noch schöner als auf den Fotos die ich mir vorher angeschaut hatte.Beim einchecken unmittelbar vor dem Schiff bekamen wir unsere Bordausweise. Das sind kleine blaue Kärtchen die aussehen wie die EC Bankkarten. Wie sich herausstellen sollte sind diese Karten das wichtigste Utensil an Bord.
Denn die Karten sind so gut wie alles. Mit diesen Karten kann man sich bei Landausflügen von Bord abmelden und wieder anmelden. Man kann in den Bars bezahlen, man kann damit die Internet-Terminals nutzen und man bucht damit die Ausflüge. Der Vorteil daran : Man braucht an Bord nichts anderes mit sich zu führen als diese Karten. Mit einer Trageschlaufe, die es im „Aidashop“ zu kaufen gibt kann man sich diese Karten um den Hals hängen.
Theoretisch braucht man, wenn man sich dann an Bord bewegt nichts anderes als eine Badehose und die Karte um den Hals. Damit kann dann alles erledigt und überall hingegangen werden ohne lästige Taschen, Rücksäcke und Geldbeutel.
Also nisteten wir uns erst einmal ein. Die Zimmer sind gemütlich und zweckmäßig eingerichtet. Kein Luxus aber dennoch sehr wohnlich. Die Badezimmer wiederum sind klasse ! Wobei mir die Zimmer aber ziemlich egal waren denn ich war sowieso so gut wie nie drin.....
Wir hatten leider kein Fenster drin was aber nicht weiter stört. Es gibt aber auch Zimmer die einen schönen Meerblick bieten.
Spätestens hier wußte ich, ich werde mich im Laufe der Woche täglich mehrfach an den in jedem Treppenhaus aufgehängten Decksplänen neu orientieren müssen um mein Ziel zu finden.
Nach dem Rundgang war dann das Ablegen angesagt. Ich stellte mir das zuerst ziemlich unspektakulär vor, doch da lag ich völlig falsch.Als der letzte Ton verhallt war kam plötzlich aus allen Lautsprechern an Oberdeck (und auch im inneren des Schiffs bis hinunter in Deck 3) die wunderschöne Stimmt von „Enya“. Es wurde auf dem ganzen Schiff, von oben bis unten das Lied „Orinoco Flow“ gespielt. Wer es nicht kennt, der Text im Refrain lautet „Sail away, sail away, sail away“.
Der Moment in dem man bei Nacht auf dem Deck eines Luxusliners steht, auf das schwarze Meer hinausschaut und aus den Lautsprechern tönt „Sail away“ sind einfach unbeschreibliche Sekunden. Diesen Moment muß man einfach live erleben.Mit einem leicht Ruck merkte ich, dass wir abgelegt hatten und aufs schöne, weite, karibischer Meer hinausstachen....
Bei alten Klassikern wie „Sing Hallelujah“ von Dr. Alban kam so richtig Stimmung auf. Das Oberdeck tobte.
Ca. eine Stunde später begann eines der Highlights dieser Schiffsfahrt:Kurz nach Mitternacht jedoch machten sich bei ca. der Hälfe der tanzenden Gäste, die Strapazen der Anreise bemerkbar und es wurde leer. Auch wir zogen es vor unsere Kabinen aufzusuchen.
1. Tag : SeetagDer erste Tag unserer Karibik-Kreuzfahrt war ein reiner Seetag.
Diesen Tag kann man dazu nutzen richtig schön an Oberdeck zu relaxen und sich an die Zeitumstellung ( - 6 Stunden) zu gewöhnen und natürlich auch um sich ein wenig einzuleben.
Doch selbst dann bieten sich eine Menge andere tolle Dinge. Man kann in die bordeigene Bücherei etwas lesen, man kann in einem der zahlreichen Whirlpools innen oder aussen relaxen, man kann ins Fitness Studio gehen, man kann zum Aerobic gehen oder man kann eine Runde in der Sauna ausspannen, sich massieren lassen oder sportlich an der Golfsimulation etwas üben.
Man kann aber auch im Aida Shop eine Weile shoppen oder sich im bordeigenen Frisörsalon einen neuen Schnitt verpassen lassen.
Langweilig wird es definitiv nie.
An der Stelle möchte ich auch auf eines der Highlights an Bord der Aida eingehen:
Das ESSEN !
2. Tag : St. Lucia
Als Tagestour hatten wir uns einen Schnorchelausflug ausgesucht. Hier vielleicht mal kurz etwas generelles zum Thema „Ausflüge“. Ich lese hier immer wieder in anderen Testberichten man solle keine Ausflüge machen das lohnt sich nicht oder ist zu teuer und und und.....
Dazu kann ich nur sagen :“ Das ist das schlimmste was man tun kann“. Denn die Ausflüge sind 1. dermaßen gut organisiert 2. sind alle wirklich super 3. kommt man an Stellen und Flecken auf der Insel die man alleine niemals finden würde und 4. die Ausflüge sind, wenn man sie mitgemacht hat, ihr Geld mehr als wert.
Wenn man schon mal dort ist sollte man auch alles mitnehmen was man kann, denn das Schiff liegt in der Regel in einem Industrie- oder Frachthafen d.h. drum herum ist nichts. Man kommt also nur weg wenn man ein Taxi nimmt. Die Taxis fahren auch immer nur zu den großen von Touristen überfüllten Stränden. An die einsamen abgelegenen Strände kommt man so eigentlich nie.
Wie z.b. hier in St. Lucia. Wir wurden direkt vor der Aida mit einem schönen großen Katamaran abgeholt. Wir waren ca. 15 Leute + Animateur von der Aida und 2 einheimische Führer.
Den schönsten Blick hatte man aber als man runter ins Wasser sag. Es war ca. 5 m tief aber man sah wirklich jeden Stein und jede Kleinigkeit auf dem Meeresboden so klar war es dort. Unser Schwimmbad zuhause hat trüberes Wasser als das Meer dort in St. Lucia.
Dann wurde ein Leiter zu Wasser gelassen, wir mit Schnorchel Equipment ausgestattet und dann gings abwärts.
Mann, war das Wasser warm. Schätzungsweise 26 – 28 °C. Die Unterwasserwelt war natürlich zauberhaft, aber ich denke das brauche ich nicht weiter zu erläutern. Nach 2 Stunden schnorcheln und relaxen am Sandstrand ging es dann wieder zurück zum Katamaran. Dieser fuhr noch ein wenig die Küste entlang, wo man dann natürlich noch jede Menge versteckte Winkel und abgelegene Strände sehen konnte.
Ca. eine halbe Stunde später fuhren wir dann zurück zur Aida.
Am Abend gingen wir noch ein wenig in die Anytimebar zum tanzen, feiern und jede Menge Gute Laune tanken. Bis wir dann Hundemüde in die Betten fielen.
Am nächsten morgen hatten wir schon angelegt als wir aufwachten. Vor uns lag Kingstown die ca. 3.500 EW große Hauptstadt von St. Vincent.
Auf dem Programm stand heute eine Radtour.
Bereits ab ca. 11 Uhr war die Hitze so extrem dass es uns wirklich schwer fiel das gute Tempo der anderen noch mitzugehen. Die Tour an sich war sehr sehenswert. Es ging durch kleine Dörfer und Täler wo die Einheimischen allem Anschein nach noch nie „Weiße“ zu Gesicht bekommen haben wenn man deren Gesichtsausdruck richtige deutete.
Am Ende der Tour kamen wir noch an einen schönen Strand der sehr, sehr schönes klares und natürlich (wie könnte es anders sein) absolute badewannenwarmes Wasser hatte.
4. Tag : Grenada
Als der Weg dann zu steil zum Laufen wurde, haben wir ein paar einheimischen Jugendlichen 2 Dollar in die Hand gedrückt damit sie uns auf die Burg hinauffuhren. Diese waren über das Geld so glücklich als hätten sie im Lotto gewonnen. Für dortige Verhältnisse muß das eine Menge Geld gewesen sein. Wenn man sich die Preise dort anschaut versteht man das dann aber auch. So habe ich mir dort in Grenada einen Liter echten Karibischen Rum gekauft für 1,60 Dollar was ca. 1,20 Euro entspricht. Aber alle anderen Preise sind ähnlich. Wer also mit wenig Geld irgendwo überleben will der sollte am besten in die Karibik, denn dort kann es sich jeder leisten der hier ein normales Durchschnittseinkommen hat um dort in Saus und Braus zu leben.
Wie dem auch sei. Nach der Rückkehr durch die Stadt haben wir Abends noch einen schönen Saunagang bei Sonnenuntergang gemacht, gediegen zu Abend gegessen und den Tag bzw. die Nacht in der „Anytime Bar“ bei viel (zu viel) Alkohol ausklingen lassen.5. Tag : Trinidad und Tobago
Am nächsten Morgen war unsere Station „Port of Spain“ auf Trinidad. Für heute haben wir einen kompletten Tagesausflug gebucht, welches sich zum Schluß noch mal als echtes Highlight entpuppen sollte.Wir hefteten uns an die Fersen eines einheimischen Fremdenführers und drangen ins Dickicht ein. Der Anblick von Innen ist einfach überwältigend. Bäume so hoch wie bei uns in Deutschland nicht mal die Hochhäuser sind. Eine Luft die eine so hohe Luftfeuchtigkeit hatte das beinahe die Kamera nicht mehr funktionierte weil die Linse total milchig wurde. Die Geräusche waren so wie man sie nur vom Fernsehen her kennt. Rascheln, klappern, klopfen und vieles mehr vermischte sich und kam aus allen nicht definierbaren Richtungen. Die Infos zur Tier und Pflanzenwelt waren hochinteressant. Vor allem weil wir nicht auf befestigten Wegen entlang gingen sondern mittendurch durchs Gebüsch. Teilweise musste unser Führer sogar die Machete auspacken und den Weg frei schlagen. So kamen wir an Termitenbauten vorbei und wild blühenden Orchideen. Ziel unserer „Survival Tour“ war dann ein kleiner sauberer Fluß durch den wir wateten bis zum einen atemberaubenden Wasserfall von schätzungsweise 25m Höhe. Natürlich durften wir hier im Wasserfallbecken schwimmen gehen. Das Wasser war herrlich warm und angenehm. Die Tatsache an sich war schon toll, zu wissen man ist irgendwo mitten im Dschungel, wahrscheinlich Stunden weg von der nächsten Zivilisation und schwimmt unter einem Wasserfall.
Viel zu schnell ging es dann auch schon wieder zurück. Unsere Tour war allerdings noch nicht zu Ende denn die nächste Etappe war ein kleines Restaurant an einem einsamen Strand, wo wir ein deftiges Mittagessen bekamen.Nach 2 Stunden Aufenthalt ging es dann leider wieder mit dem Bus zurück zum Schiff.
Der nun folgende Tag war nochmals ein reiner Seetag, denn man dazu nutzen konnte nochmals zu relaxen, zu schwimmen und oder zu trainieren. Und natürlich um das göttlich gute Essen zu genießen. Die „Goodby Party“ auf Oberdeck war natürlich auch wieder ein absolutes Highlight. Es gab nochmals eine Lasershow wie schon zu Anfangs erwähnt und eine ganze Menge guter Laune, Musik und Stimmung.
Unsere Stimmung war allerdings nicht mehr so toll, da es ja nach Hause ging am nächsten Tag. Vor allem weil wir eine Menge Leute kennenlernten (was auf der Aida supereinfach ist....) die 2 Wochen an Bord blieben und wir mit Neid zusehen mussten wie diese sich die Tour für den nächsten Tag aussuchten.
Die Abreise am letzten Tag war wieder gut organisiert. Man holte uns pünktlich am Schiff ab und brachte uns zum Flughafen.
Für mich stand definitiv fest: Das war bisher eines der schönsten Erlebnisse das ich hatte und ich werde auf jeden Fall wieder gehen. Und dass obwohl ich schon vieles gesehen hatte. Von der USA bis in den Norden Kanadas von Nordeuropa bis Hongkong.Jeder der noch am überlegen ist ob er sich das ganze Leisten soll oder nicht dem kann ich nur eines sage: Macht es! Etwas vergleichbares gibt es einfach nicht !!!
Vor allem ist auch der Preis für eine Karibikkreuzfahrt durchaus angemessen, denn wenn man eine „normale“ Innenkabine nimmt und dies frühzeitig tut um alle Rabatte auszukosten bekommt man diese Reise schon für Runde1.500 Euro. Wer unter 28 ist bekommt nochmals auf den Gesamtpreis 20% - 25% Rabatt. So bekommt man diese Reise unter Umständen schon für 1.200 Euro.
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oboersie 22.03.2009 18:37
ha18 26.10.2006 13:04
Wolle0509 06.05.2006 14:39
sehr anschaulich und interessant beschrieben
riederwald 12.10.2005 10:47
Genauso gut wie der andere Bericht. Über diese bekannte und beliebte Aida-Reise würde sicher auch noch ein dritter Bericht auf weites Interesse stoßen. Schöne digitale Bilder hast Du gemacht, besonders das am Tisch des Calypso-Restaurants. Ich hatte bisher nur eine Schiffsüberfahrt gemacht, die ging von Haifa nach Athen, aber so was tolles noch nicht. Dieser Bericht ging auch sehr auf die einzelnen exotischen Haltepunkte ein, der andere Bericht eher auf die Angebote der Aida selbst. BH, ganz klar. LG Thomas
Musste ich trotz des Alters des Berichtes lesn. Im Februar geht es mit der Aida diva durch die Emirate. G elguwi