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Erfahrungsbericht

für African Safari Club, ASC
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5 Sterne Urlaub mit dem ASC - gerne wieder!
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Empfehlenswert: Ja

Pro Preis- / Leistungsverhältnis

Kontra stressige Abreise

Der Autor

kibamba Seit 31 Dez 2007

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  • 02.01.2008

    Urlaub mit dem ASC - gerne...

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Strand- und Safariurlaub mit dem ASC - gerne wieder!!!

Vorbemerkung: Alles was aus dem Reisekatalog zu erfahren ist werde ich hier nicht wiedergeben. Bitte unter www.ascag.net selbst informieren.

Im Oktober 2007 ging es zu einer 16-tägigen Reise nach Kenia. Ca. zwei Wochen vor dem Abflug wurde unser Reisetermin von einem Montag drei Tage auf einen Freitag vorverlegt. Die zusätzlichen Tage waren gratis, so dass wir für diese Umstellung aus meiner Sicht ausreichend entschädigt wurden. Etwas nervig war nach dem abendlichen Abflug in München der Zwischenstopp in Wien, aber auch das war im Rahmen. Die Platzverhältnisse in der "Holzklasse" waren beengt, aber ausreichend. Frühmorgens kamen wir in Mombasa an. Ich kann nur empfehlen, den Fotoapparat am Flughafen nicht auszupacken. Das Fotografieren ist verboten und "Strafen" bzw. Schmiergelder von bis zu 50 € landen direkt in der Tasche eines korrupten Zollbeamten. der Transfer zum Hotel funktioniert problemlos mit den ASC-eigenen Fahrzeugen. Nach 45 Minuten kamen wir im Hotel Dolphin an.

Die Hotelanlage: Am weißen Sandstrand befindet sich eine Reihe von Hotels des ASC und anderer Anbieter. Die Anlagen sind herrlich gepflegt - überall Palmen und Gärten. Spaziergänge sind absolut lohnend. Die anderen ASC-Hotelanlagen und -Pools können immer mitgenutzt werden. Beim Dolphin erblickt man von der Lobby kommend den Pool mit dahinterliegenden Palmen, Sandstrand und Meer. Ein toller erster Eindruck!

Das Hotel: Das Hotel Dolphin gehört zu den älteren Hotels des ASC besitzt aber Charme. Die Ausrichtung zum Meer hin ist gelungen, insbesondere vom Speisesaal aus kann man das Ambiente richtig genießen. Die Zimmer entsprechen sicher nicht europäischem 4 Sterne-Niveau, sind aber sauber und zweckmäßig eingerichtet. Wer im Urlaub nicht auf deutsches Fernsehen verzichten kann (und das muß man beim ASC nun einmal) tut mir aufrichtig leid! Die Mehrkosten für Klimaanlage und Meerblick sind aus meiner Sicht lohnend!

Der Strand: Als Tourist verbringt man die Zeit größtenteils abgeschottet von den Einheimischen. Am Strand befinden sich hinter einer Trennlinie (gespanntes Seil) jedoch die Beach-Boys und hier versuchen die Kenianer Geschäfte mit den Touristen zu machen. Die Beach-Boys sind tatsächlich aufdringlich. Neu ankommende Touristen werden zielsicher erkannt und verstärkt angesprochen. Ein paar Tipps: Nie den eigenen Namen nennen. Freundlich aber abweisend bleiben. Die Produkte der Beach-Boys sind i.d.R. überteuert - im "Village" hinter dem Hotel kann man wesentlich günstiger Souvenirs kaufen. Beherzigt man diese Regeln, kann man den Weg ins Wasser gut durchstehen...
Der Strand selbst ist ein herrlicher Sandstrand die Liegen mit Auflage sind zum vollen Genuss schwer zu empfeheln, wenn auch mit Zusatzkosten verbunden. Am Indischen Ozean gibt es Ebbe und Flut, so dass man teilweise den Pool aufsuchen sollte oder eben eine Wanderung im "Watt" unternimmt.

Das Essen: Das Büffet war reichhaltig und wurde immer wieder aufgefüllt. Es gab meist eine Auswahl verschiedener Speisen von Fisch und Fleich bis Pasta. Auch die Beilagen waren reichhaltig. Das Frühstück war in Ordnung, auch wenn es verwunderlich ist, dass in einem Kaffeanbauland wie Kenia der Kaffee nicht besser schmeckt! Bei 14 Tagen in Kenia stellt sich dann doch eine gewisse Übersättigung am Essensangebot ein. Insgesamt waren wir jedoch mit der Küche im Dolphin zufrieden.

Die Safari: Wir haben die Big-Five-Safari für fünf Tage gebucht. Der Ablauf lief in groben Zügen folgendermaßen: Abfahrt zum Tsavo-Ost im Kleinbus/Safari / Übernachtung/Safari/ Weiterflug zum Kilimanjaro Kimana-Gebiet/ Safari/ Übernachtung/Safari/ Weiterflug in die Massai Mara/Safari/Übernachtung/Ganztagessafari​/Übernachtung/Safari/Rückflug nach Mombasa.

Das Programm für fünf Tage ist absolut schön aber auch anstrengend. Wir haben die BigFive und noch sehr viele mehr Tiere gesehen. Die Fahrer waren gut darin, die Tiere aufzustöbern. Morgens heißt es früh aufstehen, aber die Frühpirsch war immer sehr lohnend. Die Unterbringung in den Lodges war sehr gut. Das Essen in den Lodges abwechslungsreicher als im Hotel und sehr schmackhaft. Die Zimmer waren jeweils Zwei-Personen-Bungalows und für meinen Geschmack luxuriös (man befindet sich schließlich in der Wildnis!!!). Nach einem langen Safari-Tag ein Bier am Lagerfeuer zu sich zu nehmen und Krokodile oder Flußpferde zu beobachten ist ein reines Vergnügen. Die Organisation lief sehr gut. Wenn es hieß, dass man um 14.55 Uhr von einem Flieger abgeholt wird, dann erschien dieser auch pünktlich auf der staubigen Busch-Landebahn. Ich habe höchsten Respekt für diese Organisation!
Eine Safari zu unternehmen ist für mich der eigentliche Grund für einen Kenia-Urlaub und ich war sehr zufrieden mit der Durchführung der Safari. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass man sich nicht in europäischen Gefilden aufhält und manches vielleicht etwas lockerer sehen. Für mich ist es z.B. einleuchtend, dass eingeflogene Getränke im Busch teurer sind als in Mombasa, manche Leute regen sich hierüber aber auf... Um die Safari genießen zu können braucht es sicher ein Mindestmaß an Robustheit und Fitness. Fünf Tage waren aus meiner Sicht ausreichend - sieben Tage sind dann doch recht anstrengend.

Trinkgeld: In den Hotels des ASC wird häufig die Hand aufgehalten. Als Tourist liest man im Reiseführer von Durchschnittslöhnen von 50 bis 60 € im Monat und ist dann überrascht, dass der Kofferträger mit 50 Cent Trinkgeld nicht zufrieden scheint. Die Trinkgeldmentalität nervt manchmal, ein Euro an der richtigen Stelle beim Poolboy oder einem Gärtner verschafft aber auch Extras wie ein Tischchen an der Strandliege oder ein frisch gepflückte und aufgehackte Kokosnuss. Euro-Münzen können vom Personal übrigens nicht eingetauscht werden, 100-Kenya-Schilling sind daher als Trinkgeld beliebter.

Die Abreise: Am Abreisetag wurden wir extrem früh geweckt und mussten auch früh auschecken. Am Flughafen mussten wir dann fast zwei Stunden Schlange stehen. Ob die Waagen am Flughafen richtig geeicht sind bezweifle ich, weil sehr viele Mitreisende für Übergewicht bezahlen mussten.

Fazit: Ich würde jederzeit wieder mit dem ASC auf Reisen gehen. Es handelt sich um einen Pauschal- und keinen Individualurlaub. Der Vorteil liegt darin, dass alles aus einer Hand organisiert wird. Somit kann man in relativ kurzer Zeit ein volles Urlaubsprogramm mit Strand- und Safariurlaub machen, so dass Action und Erholung nicht zu kurz kommen. Die An- und Abreise sind zeitaufwändig und manchmal nervig, die Trinkgeldmentalität ist gewöhnungsbedürftig und allgemein ticken in Afrika die Uhren manchmal anders. Aber darauf muß man gefasst sein und sich immer wieder vor Augen führen, was in diesem Entwicklungsland für den Touristen auf die Beine gestellt wird.

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Kommentare

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  • Micaela030 05.01.2009 10:19
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • jockel2001 20.08.2008 15:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Tweety-88 06.01.2008 13:10
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    sehr hilfreich
  • SCHREIKRAMPF 05.01.2008 00:37
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Paula680 03.01.2008 23:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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