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Pro Gepflegtes Museumsdorf, freundliche Mitarbeiter, ausführliches Infomaterial für den Rundgang
Kontra Es ist sehr klein und im Vergleich zu anderen Museumsdörfern etwas unspektakulär
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Öffnungszeiten | |
| Spaßfaktor |
Nachdem wir am zwölften Tag unserer Kanadareise in unser Hotel für die nächste Nacht eingecheckt waren, hörte der Regen, den wir an diesem Tag leider hatten, für ein Weilchen auf uns so besuchten wir die 108 Heritage Site in 108 Mile House, über die ich heute berichten möchte …
Der Eintritt zu dieser Sehenswürdigkeit basiert auf Spenden. Man ist also nicht verpflichtet einen bestimmten Betrag zu zahlen, sondern wirft ein, was man geben möchte. Empfohlen werden allerdings 5 Dollar pro Person. Wir entschieden uns, dass umgerechnet 3,50 EUR pro Person angemessen wären und spendeten deshalb insgesamt 10 Dollar.
Geöffnet ist täglich von 10 bis 17 Uhr.Die 108 Heritage Site befindet sich im Örtchen 108 Mile House, auch 108 Mile Ranch genannt. In der Touristeninformation von 100 Mile House hatten wir uns zuvor einen Flyer über diese Sehenswürdigkeit geholt, in dem auch eine Beschreibung zur Anfahrt vorhanden war. Fährt man durch 108 Mile House durch und folgt man der Straße, vorbei am Golfplatz, so erreicht man das Museumsdorf automatisch. Es ist dann auch beschildert. Vor dem Dorf gibt es ausreichend viele Parkplätze. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite findet man öffentliche Toiletten.
Hier wurden wir freundlich von einer jungen Frau begrüßt, die gemeinsam mit ein paar anderen Mitarbeitern das Museum leitet. Sie stellte sich vor und erzählte uns zunächst einmal ein paar allgemeine Dinge über die Gebäude und das Museum und bot auch an, dass wir Fragen stellen könnten, wenn wir welche hätten. Im Eingangsbereich sollten wir dann auch ein Fähnchen in die Weltkarte stecken, um zu zeigen, aus welchem Land wir angereist wären. Da Deutschland schon mehr als voll war, kommen offensichtlich viele deutsche Touristen hier her. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch einen Flyer über die einzelnen Sehenswürdigkeiten der Anlage auch auf Deutsch. Wir nahmen das Informationsblatt gern entgegen und erkundeten die einzelnen Räume.
Wie man auf den Fotos, die ich hochgeladen habe sehen kann, ist die Einrichtung der Räume wirklich alt und selbstverständlich darf man nur hinein schauen, aber nichts anfassen. Die einzelnen Räume waren jetzt nicht übermäßig interessant, kannte man so was schon von anderen Museumsdörfern, aber mithilfe der Informationen auf dem Infoblatt wurden die Räume wieder ein wenig zum Leben erweckt. So konnte man sich zum Beispiel sehr gut vorstellen, wie man früher Berge von Eis in die Küche schleppte, um den Kühlschrank herunter zu kühlen und wie man auf dem altmodischen Herd kochte. Im Erdgeschoss gibt es neben der Küche noch zwei Wohnräume. Weitere Wohnräume, vor allem Schlafzimmer und ein Nähzimmer, befinden sich oben. Die freundliche Mitarbeiterin folgte uns nach oben, da nicht viel los war – eine Stunde vor Schließung der Anlage – und erzählte uns so einiges.Danach erklärten wir, dass wir nun auch die Gebäude draußen ansehen wollten, immerhin war die Sonne gerade heraus gekommen und wir wollten die Zeit nutzen, bis es wieder regnen würde. Wir spendeten unsere 10 Dollar, trugen uns ins Gästebuch ein und bevor wir nach draußen gingen, bekamen wir sogar noch einen Anstecker mit der kanadischen Flagge geschenkt.
Inzwischen war es 16:30h, uns blieb also noch eine halben Stunde um die Gebäude draußen anzusehen. Das reicht aber auch völlig aus, denn es sind nur wenige. Ich habe sie nicht gezählt, aber mehr als 10 werden es nicht gewesen sein. Die Häuser kann man teils betreten, teils nicht. In die Kirche kann man hinein gehen und die schönen Fenster bewundern, oder sich auf eine der Bänke setzen. Auch die große Scheune, in der über 100 Pferde untergebracht waren, kann man betreten. Sie ist die längste Scheune Kanadas und stammt aus dem Jahre 1908. In andere Häuser, wie in die Schule kann man nur hinein schauen.Ich habe auf jeden Fall schon interessantere Museumsdörfer gesehen, aber es war trotzdem nett hier spazieren zu gehen und sich alles anzusehen. Die Umgebung ist zudem sehr grün und ansprechend, sodass man sich gerne aufhält. Es gibt einen kleinen Shop in einem der Gebäude, der aber schon geschlossen hatte. Interessant fand ich ein Fahrzeug, das wir von vorne für einen Löschwagen hielten, das aber eine mobile Sägemaschine war. Auch andere Werkzeuge zur Verarbeitung von Holz oder zum Ackerbau kann man hier anschauen.
Weitere Informationen unter: http://www.historical.bc.ca/main.html
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christianpirker 20.02.2012 17:03
SiggiWidder 17.02.2012 14:57
Jewels00 14.01.2012 20:19
Knarfra 31.10.2011 16:32
schumitoni 31.10.2011 14:57